Klar ist: Um das Fortschreiten der Klimakatastrophe zu stoppen, muss der CO2-Ausstoß schnell und drastisch verringert werden. Immer mehr Strom-Anbieter haben vermeintlich sauberen Strom im Angebot. Doch wie sauber ist der wirklich?

Knapp sieben Millionen Menschen in Deutschland haben sich für Ökostrom entschieden – also für Strom, der von Windrädern, Photovoltaik-Anlagen oder Wasserkraftwerken produziert wird. Auch immer mehr klassische Stromanbieter haben neben "dreckigem" auch Strom aus erneuerbaren Energien im Angebot. "Alles Wissen" geht der Frage nach, wie ökologisch Ökostrom tatsächlich ist. [mehr]

Bericht: C. Dörr / S. Venator

Wetterfühligkeit

Das Wetter berührt fast jeden Bereich unseres Lebens, und natürlich auch unsere Gesundheit. Nicht nur, dass wir uns in der kalten Jahreszeit eine Erkältung einfangen können oder bei Zugluft der steife Nacken droht. Wir reagieren auch auf Wetterveränderungen. [mehr]

Tornados – die Sturmjäger

Wirbelsturm Maria
Bild © picture-alliance/dpa

"Stormchaser", also "Sturmjäger", haben ein ganz besonderes Hobby, das nicht eben ungefährlich ist. Sie begeben sich ins Innere eines Wirbelsturms, um herauszufinden, was dort genau passiert. Auch der Deutsche Wetterdienst interessiert sich für Unwetter, unter anderem, um sie möglichst genau vorherzusagen. Wie aber funktioniert das? [mehr]

Bericht: Frank Bäumer                              

Wann regnet es? Wolkenforschung

Sonne und starke Bewölkung
Bild © picture-alliance/dpa

Wolken muten leicht und luftig an, aber sie können auch gefährlich werden. Denn die Wassermengen, die Wolken, vor allen Dingen auch große Gewitterwolken, mit sich führen, sind gigantisch. Regelrechte Sturzfluten überschwemmen auch in Deutschland immer häufiger ganze Orte. Aber wie können Wolken überhaupt solch gigantische Wassermengen speichern? Das versuchen Forscher vom Leibnitz-Institut für Troposphärenforschung in Leipzig zu entschlüsseln. Dabei hilft ihnen ein weltweit einzigartiger Wolkensimulator. [mehr]

Bericht: Frank Bäumer

Starkregen, Sturzflut, Sintflut – Sieht so der Sommer der Zukunft aus?

Zwei Männer rennen durch Regen zu ihren Autos.
Bild © picture-alliance/dpa

Überflutungen vorhersagen, vorbeugen, verhindern? Eine Universallösung gibt es nicht. Die Stadt Grevenbroich möchte sich dennoch bestmöglich vorbereiten. Sie will genau wissen, durch welche Straßen ein Starkregen fließen würde, welche Häuser gefährdet sind und welche Schutzmaßnahmen am besten wirken. Mit Hilfe eines detaillierten 3D-Modellnetzes der Stadt spielen sie verschiedene Starkregen-Szenarien durch. [mehr]

Bericht: Maud Dieminger

Das Geschäft mit dem Wetter – Wetterdaten für die Wirtschaft

Symbolbild: Regenradar-Karte
Bild © hr

Wetterdaten werden für die Wirtschaft immer wichtiger; sie sind bares Geld. Auf Basis von Wetterdaten bestimmen Energiehändler den Strompreis, planen Landwirte ihre Einsätze und Versicherungen prüfen Schadensmeldungen. 80 Prozent der Wirtschaft wird in irgendeiner Weise vom Wetter beeinflusst. Auch für viele Supermarktketten gehört die Wettervorhersage der kommenden Tage inzwischen zu den wichtigsten Kriterien in ihrer täglichen Planung. Das Wetter entscheidet mit darüber, was wöchentlich auf Millionen von Paletten in die Filialen geliefert wird. Für einer präzisere Prognose steht immer öfter eine Wetterstation sogar auf dem Dach der Filiale.  [mehr]

Bericht: Matthias Sebening 

Regen im Norden und Sonne im Süden? Von wegen!

Wolken, Sonne, Fernblick und ein Schneeschauer über dem Weschnitztal. Blick ins Rheintal Richtung Baden Württemberg, im Hintergrund, am Bergsattel links die Wachenburg und rechts ein Kühlturm des Kraftwerks Mannheim-Neckarau.
Bild © Gert Kropp

Der Regen in Deutschland – hier gibt es einige weit verbreitete Irrtümer. Hamburg gilt als das Regenloch der Nation. Bayern hingegen soll sich am mediterranen Klima erfreuen. So glauben es viele. Aber das stimmt nicht. Hamburg hat mit gerade einmal 133 Regentagen 40 Regentage weniger als München. Und im Jahresschnitt fällt in Hamburg auch mengenmäßig viel weniger Niederschlag. Wir nehmen die deutschen Regen-Mythen unter die Lupe. [mehr]        

Bericht: Annika Erbach

Wie gut verstehen wir Wetterdaten?

Wetterfronten
Bild © hr

Wolken, Sonne, Regentropfen, Blitz: Wettersymbole präsentieren das Wetter eines Tages auf einen Blick. Dass die Wolke bei dem einen Anbieter etwas grauer und beim anderen etwas weißer ist, bei dem einen Anbieter ein Regentropfen und bei dem anderen drei Regentropfen abgebildet sind, obwohl beide die gleiche Wetterlage beschreiben, kann vorkommen – und ist verwirrend. Missverständlich sind auch Angaben wie die Regenwahrscheinlichkeit und Niederschlagsmenge. Wir haben getestet, wie gut Nicht-Meteorologen Wetterdaten verstehen. [mehr]

Bericht: Pia Huneke

Moderation: Thomas Ranft

Sendung: hr-fernsehen, "Alles Wissen, 12.10.2017 20:15 Uhr