Eine Spiele-Konsole für 250 Euro aus dem Internet. So günstig gibt es die in keinem Laden. Christopher Niziolek aus Bad Nauheim dachte, er macht das große Schnäppchen. Also bestellt er online. Weitere Themen: Mit welchen Methoden Malteser um Mitglieder werben | Warum die Bad Vilbeler Flüchtlingsunterkünfte in einem katastrophalen Zustand sind | Kein Krankengeld trotz Arbeitsunfall - defacto hilft | Mit falschen Versprechen angelockt – Wie bulgarische Arbeiter ausgebeutet werden | Wie Gießener Forscher im Kampf gegen Krankenhauskeime neue Wege gehen

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Eine Spiele-Konsole für 250 Euro aus dem Internet. So günstig gibt es die in keinem Laden. Christopher Niziolek aus Bad Nauheim dachte, er macht das große Schnäppchen. Also bestellt er online. Die Rechnung ist längst bezahlt, aber die Ware kommt nicht, trotz mehrfacher Nachfrage. Ähnlich ergeht es der 11jährigen Virginia. Sie hat lange auf ein Smartphone gespart, bestellt es online. Doch auch ihre Lieferung kommt nie an. In der Verbraucherzentrale Hessen melden sich jede Woche neue Geschädigte - Tendenz steigend. Immer wieder tauchen neue Portale im Netz auf. Ihre Masche: Sie werben mit niedrigen Preisen, kassieren das Geld der Kunden. Doch die angebotene Ware wird nie versendet. Und das, obwohl die Shops Steuernummern, Gütesiegel, Adressen und Telefonkontaktnummern auf ihrer Homepage angeben. "defacto" gibt Tipps, wie man sich vor dieser Abzocke schützen kann und was man als Internetkunde beachten muss.

Dreiste Masche – Mit welchen Methoden Malteser um Mitglieder werben

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Große Wohlfahrtsorganisationen wie die Malteser brauchen Spenden und Mitgliedsbeiträge um ihre Aufgaben zu erfüllen. Schon lange setzen Hilfsorganisationen professionelle Werber zum Spendensammeln ein. Doch mit welchen Methoden wird dieses Geld eingesammelt? Bei den Maltesern hat man sich etwas einfallen lassen: Wer einen Termin mit einem "Seniorenberater" der Malteser vereinbart, soll auch als Fördermitglied geworben werden.

Verstopfte Duschen, kaputte Möbel, zu wenig Platz – Warum die Bad Vilbeler Flüchtlingsunterkünfte in einem katastrophalen Zustand sind

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Simon Sag ist Hausmeister. Er kümmert sich um 19 Flüchtlingsunterkünfte in Bad Vilbel. Immer wieder hat er mit Müll, verstopften Duschen, Ungeziefer und demolierten Küchen zu kämpfen. Woran liegt das? Aus seiner Sicht sei es problematisch, dass die meisten der Geflüchteten junge Männer sind. Sie lebten auf engstem Raum miteinander, ohne klare Perspektive. Die Unterkünfte in Stand zu halten sei eine Herkulesaufgabe. Doch wie schlimm ist es wirklich? "defacto" hat sich selbst ein Bild von der Lage gemacht und den Hausmeister auf seiner alltäglichen Tour begleitet.

Kein Krankengeld trotz Arbeitsunfall - "defacto" hilft

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Der Handwerker Mario Paul aus Edertal hatte vor einem Jahr einen Arbeitsunfall. Bei einem Einsatz fiel er mitsamt seiner Werkzeugtasche die Treppe hinunter und verletzte sich das rechte Kniegelenk. Trotz mehrer Operationen hat Mario Paul bis heute starke Schmerzen. Seit dem Unfall ist er krankgeschrieben. Aber nach einigen Monaten stellen sich Krankenkasse und Berufsgenossenschaft quer, wollen keine Leistungen mehr bezahlen. Seitdem bezieht Mario Paul weder Verletztengeld von der Berufsgenossenschaft, noch Krankengeld von der Krankenkasse. Er weiß nicht mehr weiter und wendet sich an defacto.

Mit falschen Versprechen angelockt – Wie bulgarische Arbeiter ausgebeutet werden

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Valeri Mladenov aus Bulgarien wurde eine Menge versprochen als er den Job als LKW Fahrer angenommen hat. Gute Arbeitsbedingungen, Sozialleistungen, Rente. Doch kaum hat er angefangen, stellt sich das alles ganz anders da. Er erzählt, dass die Firma ihm kein Gehalt gezahlt habe, dennoch habe er bis zu 20 Stunden am Tag arbeiten müssen. Schnell rutscht Valeri Mladenov in die Schulden und muss sich aus Bulgarien von seinen Kindern Geld schicken lassen, um über die Runden zu kommen. So geht es nicht nur ihm, sondern vielen anderen osteuropäischen Arbeitnehmern, die mit großen Versprechungen nach Deutschland gelockt werden. defacto hat den bulgarischen LKW-Fahrer besucht und die Firma mit den Vorwürfen konfrontiert.

Können Käfer Leben retten? Wie Gießener Forscher im Kampf gegen Krankenhauskeime neue Wege gehen

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Immer wieder machen Krankenhauskeime Schlagzeilen. Im Mittelpunkt stehen dabei Bakterien der gefährlichen Sorte MRSA. Sie sind mit herkömmlichen Antibiotika so gut wie nicht in den Griff zu kriegen. Die Folgen: Wunden verheilen nicht mehr, es kommt zu Blutvergiftungen, die manchmal zu Amputationen führen können oder sogar zum Tod. Bis zu 800 000 Menschen infizieren sich im Jahr mit Krankenhauskeimen. Eine von ihnen ist Barbara Bender aus Rodenbach. Ihre Infektion ist schon einige Jahre her, trotzdem leidet sie noch immer unter den Folgen. Forscher des Instituts für Insektenbiologie an der Universität Gießen verfolgen nun einen neuen Ansatz: sie suchen in den Mägen von Totengräberkäfern nach noch nicht entdeckten Substanzen für neuartige Antibiotika. Die Gießener Wissenschaftler haben für den Kampf gegen die Krankenhauskeime ein Zentrum mit weltweit renommierten Spezialisten aufgebaut. "defacto" hat sie besucht.

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 04.12.2017, 20:15 Uhr