Ob Whiskey, Gin oder Wodka – Hauptsache sich betrinken. Insbesondere bei Jugendlichen ist die Suche nach einem Alkohol-Kick beliebt und sehr gefährlich. Daher ist die Abgabe von Alkohol an Heranwachsende in der Öffentlichkeit verboten. Doch wer kontrolliert das Geschäft im Internet? Außerdem: Chaos im Jobcenter Bad Homburg | Pflegegrad dringend benötigt - "defacto" hilft | Risiko Asbest-Sanierung | Erfolgsrezept eines nordhessischen Dorfes gegen die Landflucht | Stelen-Irrsinn in Limburg

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Können sich Minderjährige im Netz hochprozentigen Alkohol bestellen und nach Hause liefern lassen? "defacto" hat mit einem 13-Jährigen Testkäufer Versuche bei verschiedeneren Anbietern gestartet und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis.

Zu spät ausgezahlte Gelder, falsch berechnetes Kindergeld - Chaos im Jobcenter Bad Homburg

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Mechthild Kretzschmer aus Friedrichsdorf wartet wochenlang auf die Auszahlung ihres Hartz IV-Satzes. Trotz mehrfacher Nachfrage kann oder will man der arbeitslosen Sekretärin keine konkrete Auskunft geben. Sie ist nicht die einzige Betroffene. Andere müssen auf dem Boden schlafen, weil das Jobcenter mit der Bewilligung für Matratzen nicht nachkommt. Einige Betroffene haben schon den Weg zum Anwalt gesucht. Was ist da los, im kommunalen Jobcenter des Hochtaunuskreises?

Pflegegrad dringend benötigt - "defacto" hilft

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Hermann Heiner leidet an diversen chronischen Leiden, dazu zählt unter anderem beginnende Parkinson, Inkontinenz, Asthma und grüner Star. Hinzu kommt, dass er durch Gelenkverschleiß in den Knien kaum noch laufen kann. Auch die Körperpflege wie baden, kann er nicht mehr alleine bewältigen. Er ist nicht mehr in der Lage ohne fremde Hilfe zu Hause zu wohnen. Bereits 4 Mal hat er deswegen Antrag auf einen Pflegegrad gestellt.  Der wurde aber jedes Mal abgelehnt. "Jetzt reicht’s" hat sich Hermann Heiner gedacht und "defacto" eingeschaltet.

Risiko Asbest-Sanierung – Wie fahrlässig mit dem gefährlichen Stoff umgegangen wird

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Asbest in den Wänden, in den Böden, in der Außenfassade: Was wie eine Horrormeldung klingt, ist in vielen Gebäuden in Hessen bittere Realität. Gerade in den Schulen schlummert noch viel von dem krebserregenden Stoff, der besonders in den 1970er und 1980er Jahren massenhaft verbaut wurde. Solange die gefährlichen Asbestfasern nicht freigesetzt werden, ist das nicht problematisch. Aber genau das ist beispielsweise an einer Berufsschule in Offenbach passiert. Eltern, Lehrer und Schüler machen sich große Sorgen. Und nicht nur dort. defacto zeigt, wie weit verbreitet Asbest in Hessen noch ist - und wie manche Handwerker die gängigen Schutzvorschriften schlichtweg missachten.

Lebenswert statt Leerstand – Das Erfolgsrezept eines nordhessischen Dorfes gegen die Landflucht 

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Oberweser, das ist viel Fachwerk, viel grüne Landschaft und ein bisschen Dorf. Insgesamt gibt es sechs Ortsteile mit rund 3000 Einwohnern. Eine ländliche Gemeinde, ähnlich wie viele andere in Nordhessen. Und wie in vielen Orten hat man auch hier mit den üblichen Problemen zu kämpfen: Landflucht und Leerstand. Aber in Oberweser packt man es an. Gemeinsam versuchen die Bürger, halb verfallene Häuser wieder ansehnlich zu machen, sie managen ihren eigenen Dorfladen und haben sogar wieder einen eigenen Dorfdoktor, der gerne vom Herzchirurg zum Landarzt geworden ist.

Hässlich, teuer, überflüssig - Stelen-Irrsinn in Limburg

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Eigentlich sollen die drei rostigen Infostelen in der Limburger Innenstadt Touristen per Touchscreen über Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten oder Veranstaltungen informieren. Aber kaum jemand nimmt dieses Angebot in Anspruch. Und das, obwohl die Infostelen insgesamt 350 000 Euro gekostet haben. Jedes Jahr zahlt die Stadt weitere 13 700 Euro Wartungskosten, weil die Computer in den Stelen gekühlt werden müssen. Der Bund der Steuerzahler und die Limburger FDP haben dazu eine klare Meinung: Schluss mit den Stelen! Weg damit und einfach abreißen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Denn das Land hat die Stelen damals mitfinanziert. Werden sie abgerissen, muss Limburg 58 000 Euro an das Land zurück zahlen. Was also tun, mit den teuren Info-Stelen in Limburg?

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 15.01.2018, 20:15 Uhr