Beten ist vergleichbar mit dem Hören von Musik, dem Erleben von Natur, ja sogar mit Sex – behauptet jedenfalls der Religionswissenschaftler Christian Lehnert. Hat er recht? Tatsächlich schwärmen Menschen, die regelmäßig beten, zumindest von der entlastenden Funktion des Gebets. Doch warum beten dann immer weniger Menschen? Warum ist ausgerechnet diese Form der stillen Einkehr „out“, während gleichzeitig das Bedürfnis innezuhalten, nichts zu müssen, nur zu sein, zunimmt. Immer mehr Menschen entdecken für sich die Kunst des Meditierens. Auch Yoga ist schwer angesagt. Fernöstlichen Entspannungstechniken wird eher vertraut, als religiösen Ritualen. Warum eigentlich? Beten, Yoga, meditieren, was gibt uns neue Kraft? Philipp Engel und sein Team machen sich quer durch Hessen auf die Such...