frischfilmer
Karolin Twiddy Bild © privat

über sich und ihren Film "Manly Mountain of Men".

Wie kamst du zum Filme machen? Wolltest du schon immer Filmemacher werden?

Ich wusste das ich auf jeden fall etwas künstlerisches machen will. Vom Kindergarten an habe ich gezeichnet wie ne Irre und sehr viel Fern gesehen. Begeistert von Zeichentrick und Fantasy kam zwar der Wunsch auf etwas in der Richtung zu machen, aber erst als mein Studium in Kassel begann, entdeckte ich den Schwerpunkt Animation und war Feuer und Flamme für dieses Métier. Ich experimentiere gern mit verschiedenen Techniken, bin aber dem gezeichneten Film am treusten geblieben. Ich bin unheimlich froh meine Passion zum Beruf machen zu können.

Wie kamst du zur Idee diesen Film (aktueller frischfilm) zu machen?

Meinem Ideen kommen oft beim zeichnen oder wenn ich etwas kurzes zum Spaß animiere. So war es auch bei den Figuren in "Manly Mountain of Men". Ich habe eine Weile nichts anderes gezeichnet und immer mehr davon in Bewegung gesetzt. Dabei hab ich natürlich Musik gehört, beispielsweise auf Youtube- da kam zufällig der „sweet dreams“ Remix von einem Dj, der glaube ich in Los Angeles lebt. Ich schrieb ihm dass sein Track hervorragend zu meinen Animationen passt und ob er mir erlaube ihn für einen Kurzfilm zu benutzen. Dann habe ich ca. ein Jahr lang daran gearbeitet. Plopp! Da war er fertig.

Erzähl mir deinen Film!

"Manly Mountain of Men“ soll Spaß machen. Die verschmitzte Charaktere soll dem Publikum ein paar Lacher entlocken. Weil ich beim animieren lachen musste, konnte ich auch nicht aufhören daran zu arbeiten. Neben der feministischen, männerbestärkenden Botschaft, ist das auch mein Ziel. Wenn das die Reaktion der Zuschauer ist, ist das das beste Kompliment.

Sendung: hr-fernsehen, "frischfilm", 14.12.2017, 23:45 Uhr