dpa Internet Kriminalität
Weihnachtszeit nicht nur Zeit für Besinnlichkeit, sondern auch Zeit des großen Reinfallens. Bild © picture-alliance/dpa

Fake-Shops im Internet wirken auf den ersten Blick häufig seriös. Doch beim genaueren Hinsehen, lässt sich die ein oder andere betrügerische Internetseite durchaus erkennen.

Anhand der folgenden Indizien können Sie erkennen, inwieweit es sich um einen Fake-Shop handeln könnte:

Liegt der Preis des Produktes deutlich unter dem des üblichen Marktpreises?
Sind ausschließlich reduzierte Waren im Sortiment: Vorsicht!

Ist ein Impressum vorhanden? (Gilt nicht für ausländische Seiten.)
Enthält das Impressum eine Handelsregisternummer?
Ist ein nachvollziehbarer Firmensitz angegeben?

Sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) ausgewiesen?
Sind die AGB stimmig?

Gibt es Kontaktdaten/-möglichkeiten (E-Mail, Telefon, Telefax, Anschrift) des Shops? Wenn ja, wird geraten, diese Erreichbarkeiten zu testen, indem Sie zum Beispiel die angegebene Rufnummer wählen.

Ein guter Webshop bietet mehrere Zahlungsmöglichkeiten, bei ausschließlicher Vorkasse: Genauer hinsehen! (Manchmal werden zunächst mehrere Bezahloptionen angeboten, am Schluss bleibt jedoch nur die Option der Vorkasse/Direktüberweisung übrig.)

Sind Prüfsiegel (z. B. TÜV, eTrusted Shops, EHI geprüfter Onlineshop, ips usw.) vorhanden und mit dem siegelgebenden Unternehmen verlinkt?

Ist die Webadresse (oben im Browserfenster) logisch?

Geben Sie den Namen des Shops in einer Suchmaschine ein, bevor Sie einen Kaufvertrag eingehen bzw. eine Überweisung tätigen. Die Suche kann Warnhinweise, Negativbeurteilungen u. ä. zu Vorschein bringen.

Haben Sie eine Bestellbestätigung erhalten?

Weist die Seite zahlreiche Fehler in der Rechtschreibung und Grammatik auf?

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Sendung: hr-fernsehen, "hallo hessen", 14.12.2017, 16:00 Uhr