"herkules"-Moderator Andreas Gehrke will wissen: Wie steht es wirklich um die ärztliche Versorgung auf dem Land? Vielerorts in Hessen gibt es bereits zu wenige Ärzte. herkules fragt nach: Müssen wir uns ernsthaft Sorgen machen?

Neue Ideen und Lösungen müssen her, da sind sich die Ärzte einig. Denn für Hausbesuche haben sie schon heute häufig keine Zeit mehr. Im nordhessischen Alheim-Heinebach übernimmt deshalb Edeltraud Gregor diesen Job. Als Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis, kurz Schwester VERAH, besucht sie Patienten zu Hause, für die der Weg in die Praxis zu beschwerlich ist.

"Ein wahrer Engel", merkt Moderator Andreas Gehrke schnell. Edeltraud Gregor, oder "Schwester Edi", wie sie von ihren Patienten liebevoll genannt wird, versorgt bis zu acht Patienten täglich – eine enorme Entlastung für ihren Chef. Blutdruckmessen, Verbandswechsel oder Medikamentencheck stehen auf dem Plan. Für die Zusatzausbildung als Schwester VERAH musste sie mit Mitte 50 noch mal die Schulbank drücken. Bei ihren Hausbesuchen hat die gelernte Krankenschwester immer ein offenes Ohr für ihre Patienten. "Ein kurzer Plausch ist oft mehr wert als nur eine Pille", erzählt sie. Eine Arzthelferin auf Hausbesuch - ein Zukunftsmodell?

Moderation: Andreas Gehrke

Sendung: hr-fernsehen, "herkules", 14.01.2018, 16:30 Uhr