Dörte und Günter Hufmann haben kein eigenes Land, keinen Hof, keine Maschinen – und trotzdem versuchen sie ihren Traum von einer fairen Landwirtschaft zu verwirklichen. Ohne Traktor, nur von Hand und mit Pferden beackern sie 2,5 Hektar gepachteten, steinigen Boden im nordhessischen Oberellenbach – egal ob bei 30 Grad Hitze oder – 10 Grad Kälte. Mehr als 60 Gemüsesorten haben sie übers Jahr im Angebot. Und weil das marktwirtschaftlich nicht wirklich funktionieren kann, setzen die Hufmanns auf die Form der „solidarischen Landwirtschaft“. Ein Konzept, das nicht nur in Hessen vielleicht zukunftsweisend für kleine Betriebe sein kann: Eine Gruppe von Konsumenten garantiert über einen Monatsbeitrag feste Einnahmen für den Bauern. Dafür bekommen sie jede Woche eine Kiste mit frisch geernt...