Schock beim Eincremen oder beim morgendlichen Duschen. Völlig unerwartet ertastet man plötzlich einen Knoten in der Brust. Zwar muss dahinter nicht gleich Krebs stecken, doch bei den meisten Frauen beginnt in diesem Moment im Kopf ein Horrorszenario abzulaufen.

Und dann heißt es nur noch Warten auf das Ergebnis der ärztlichen Untersuchungen. Wenn tatsächlich die Diagnose Brustkrebs (sog. Mammakarzinom) gestellt wird, verändert sich die Welt der Patientinnen schlagartig. Doch nicht immer bedeutet Brustkrebs den Verlust der Brust oder gar ein Todesurteil. Denn: Je früher er erkannt wird, umso günstiger sind auch die Prognosen. Früherkennungsuntersuchungen beim Frauenarzt sind daher für jede Frau ein Muss. Ab dem 30. Lebensjahr sind Tast-Untersuchungen im Rahmen der jährlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Frauenarzt gesetzlicher Standard. Dazu sollte jede Frau ihre Brust einmal im Monat selbst abtasten.

Für Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr bietet zudem das Mammographie-Screening, welches alle zwei Jahre durchgeführt werden kann, eine zuverlässige Möglichkeit, Krebs im Frühstadium erkennen zu können. Das Screening kann Leben retten! Denn nur wenn der Krebs frühzeitig entdeckt wird, kann er geheilt werden. Um die Strahlenbelastung bei einem Brustkrebs-Screening (Mammographie) so gering wie möglich zu halten, werden die Geräte stetig weiterentwickelt.

Die Beiträge aus der Sendung

Brustkrebs: Diagnose

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Etwa jede achte bis zehnte Frau wird in ihrem Leben mit der Diagnose Brustkrebs konfrontiert. Es ist der häufigste Tumor bei Frauen. [mehr]

Brustkrebs-Behandlungsmöglichkeiten

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Die Behandlungsmöglichkeiten für Brustkrebs sind heute sehr vielfältig. Ziel ist eine auf den Einzelfall maßgeschneiderte Therapie, die den aktuellen Forschungsstandards und Leitlinien entspricht. [mehr]

Mammografie-Screening

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Die beste Früherkennungsmethode für Frauen über 40 ist derzeit die Mammografie. Hier lassen sich feinste Kalkablagerungen als indirekter Hinweis auf ein bösartiges Zellwachstum gut erkennen. [mehr]

Weitere Informationen

Kontakt

Dr. med. Ulrich Groh
Chefarzt der Klinik für Gynäkologie, Geburtshilfe und Senologie
Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim
Chaumontplatz 1
61231 Bad Nauheim
Telefon: 06032/7021207
E-Mail: brustzentrum@gz-wetterau.de
Internet: ww.gesundheitszentrum-wetterau.de/stationaere-versorgung/gynaekologie/brustzentrum

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Moderation: Mathias Münch

Sendung: hr-fernsehen, "service: gesundheit", 15.02.2018 18:50 Uhr