Zürich zur Weihnachtszeit – ein Ziel für stille Genießer. Kein Gedudel aus tausend Lautsprechern, keine hektisch blinkenden Lichterketten. Stattdessen zarte, blaue Licht-Wolken über der Bahnhofstrasse. Und ein „singender Weihnachtsbaum“ aus lauter Kindern. Zürich, die Stadt, die sonst so trendy ist, mag es um diese Zeit geruhsam. Und ein bisschen schräg. Wo sonst stürzen sich so viele Weihnachtsmänner freiwillig in einen eiskalten Fluss? „service:reisen“ ist dabei, wenn am Wochenende unzählige Zürcher und Zugezogene ihre Schlitten packen und mit der S-Bahn den Hausberg stürmen. Am Abend geht’s dann in die „Opfelchammer“, eine traditionsreiche Weinstube mit höchst merkwürdigen Regeln. Und einer sportlichen Herausforderung, an der schon so mancher gescheitert ist. Übrigens: Wer noch ...