Ein einsamer Bahnhof, drei Männer mit Waffen, ein Mann steigt allein aus dem Zug. Plötzlich liegen die drei Männer tot im Staub, aber der andere Mann hat nicht geschossen.

"Wächter, hier ist etwas faul!" Als Murot auf der Videoüberwachung den Mann erkennt, der nicht der Mörder ist, schwant ihm Unheil. Es ist Richard Harloff, sein ehemals bester Freund aus der Polizeischule. Die beiden waren einmal in dieselbe Frau verliebt, mit der sie, wie in ihrem Lieblingsfilm "Jules et Jim", in einer "ménage à trois" zusammenlebten. Harloff wurde damals wegen einer Drogengeschichte vom Polizeidienst suspendiert und verschwand vor 30 Jahren mit der Frau nach Südamerika, wo er in den folgenden Jahren zu einem Supergangster avancierte. Schnell wird klar, dass sich Harloff mit seinem Sohn auf einem Rachefeldzug befindet. Noch mehr Morde geschehen. Harloff hat jedoch immer ein Alibi. Murot versucht verzweifelt, die Mordserie zu stoppen, ahnt aber noch nicht, dass eigentlich er das Ziel eines teuflischen Plans ist.

Für den "Tatort" mit Ulrich Tukur "Im Schmerz geboren" hat Regisseur Florian Schwarz das Buch von Michael Proehl umgesetzt. Entstanden ist ein "Tatort" zwischen Shakespeare-Melodrama und Western. Die Musik zu dem "Tatort" stammt vom hr-Sinfonieorchester, das dafür eigens neun Stücke neu aufgenommen hat. Der Film wurde auf dem Münchner Filmfest ausgezeichnet und hat den Medienkulturpreis von Ludwigshafen erhalten.

Darsteller:
Felix Murot: Ulrich Tukur
Magda Wächter: Barbara Philipp
Richard Harloff: Ulrich Matthes
David Harloff: Golo Euler
Alexander Bosco: Alexander Held
Donny: Alexander Scheer
Schneider: Shenja Lacher
Franz Oswald: Felix von Manteuffel
Detlef Brüggemann: Otto Mellies
Dreyfuss: Anatole Taubman
Anna Dischko: Henriette Müller
und andere
Drehbuch: Michael Proehl
Musik: hr-Sinfonieorchester
Kamera: Philipp Sichler
Schnitt: Stefan Blau
Regie: Florian Schwarz