Felix Murot und Magda Wächter werden morgens in das Parkhaus der Spielbank in Wiesbaden gerufen. Dort, im Treppenhaus, wurde ein Toter gefunden. Während der Spurensicherung entdeckt Murot im Kofferraum eines Autos eine weitere Leiche.

Er findet heraus, dass einer der Toten kurz zuvor einen hohen Geldbetrag gewonnen hat, das Geld allerdings ist verschwunden. Ging es tatsächlich nur um Geld, oder steckt doch mehr hinter den Morden? Dann passiert es: Ulrich Tukur selbst wird des Mordes verdächtigt. Ein Film im Film. Rasch erkennt Tukur, der Tukur spielt, dass es in der Filmbranche keine Loyalitäten gibt. Er stellt sich aber auch noch andere Fragen, die mit der Natur der filmischen Illusion zu tun haben und mit seiner eigenen Rolle im vergnüglichen Spiel um die Widersprüche des Genres.

Ein selbstreflexives Spiel, in dem sich die Hauptfigur in interessanten Volten um sich selbst dreht. Wie ist das eigentlich, wenn man einen Kommissar spielt oder spielt, ihn nur zu spielen, während man eigentlich Ulrich Tukur ist, wobei man den allerdings hier auch nur spielt? „Wer bin ich?"

Darsteller:
Felix Murot: Ulrich Tukur
Magda Wächter: Barbara Philipp
Paul Brix: Wolfram Koch
Andreas Keppler: Martin Wuttke
Anna Janneke: Margarita Broich
Jens Hochstätt: Michael Rotschopf
Regisseur Konrad: Justus von Dohnányi
Polizist Kugler: Sascha Nathan
Polizist Kern: Yorck Dippe
Inge Janssen: Caroline Schreiber
Regisseur Frankfurt Tatort: Matthias Scheuring
Sicherheitsfrau Spielcasino: Franziska Junge
und andere
Musik: Bertram Denzel
Kamera: Michael Kotschi
Drehbuch und Regie: Bastian Günther