Die Zeit lässt sich immer genauer bestimmen – nicht nur die, die gerade vergeht, sondern ebenso die längst vergangene. Auch beim Blick in die Zukunft stehen Zahlen im Raum, werden zeitliche Prognosen gestellt. Wissenschaftler beziffern das Alter des Universums auf zwölf bis 14 Milliarden Jahre. In einer Billion Jahren soll der letzte Stern verglüht sein. Der Film fragt, seit wann es „Zeit“ gibt und woher man weiß, was einmal war. Er schlägt einen Bogen von der Menschheitsgeschichte bis zur Erdgeschichte, erzählt von der spannenden kriminalistischen Spurensuche, die sich um ein konkretes Beispiel an einem konkreten Ort entwickelt hat: Vor 5.300 Jahren geht ein Mann in die Alpen. Es ist seine letzte Wanderung, er kommt nie an seinem Ziel an. 1991 wird seine mumifizierte Leiche von Bergsteigern an einem Gletscher gefunden. Der Mann aus dem Eis, Ötzi genannt, wird zur Sensation – und für den Film zum Ausgangspunkt einer Reise in die Anfänge der Zeit. Denn der Körper des Toten und alle Gegenstände, die er bei sich trug, geben Aufschluss nicht nur über ihn – sie beinhalten Botschaften aus vielen vergangenen Epochen. Das Kupfer in Ötzis Beil, der Feuerstein in seinen Pfeilspitzen, woher kommen sie? Mit Hilfe modernster Methoden bestimmen Wissenschaftler die Zeit und Herkunft dieser Dinge, sie führen Hunderte Millionen von Jahren zurück, zur Entstehung des Planeten, des Universums - eine Reise zurück zum Anfang der Zeit: dem Urknall. (Der 4. Teil folgt am 18. Januar.)