Albert Einstein hat mit seiner Relativitätstheorie die bis dahin gängigen Vorstellungen von Raum und Zeit auf den Kopf gestellt. Er kam unter anderem zu der Erkenntnis, dass Uhren umso langsam gehen, je schneller sie bewegt werden. Das führt zu einer paradox erscheinenden Konsequenz: Rast ein Raumschiff annähernd mit Lichtgeschwindigkeit durchs All, altert die Besatzung merklich langsamer. Nach Einstein besteht also mindestens theoretisch die Möglichkeit, die Zeit so zu manipulieren, dass weit entfernte Galaxien in einem Menschenalter erreichbar sind. Derartige Gedankenspiele beflügeln bis heute die Fantasie der Sciencefiction-Autoren. Ob Zeitreisen in die Vergangenheit oder Wurmlöcher - kurzlebige „Schlupflöcher“, die weit voneinander entfernte Bereiche des Universums durch eine Abkürzung verbinden -, Anleihen bei der Relativitätstheorie gehören zu den gängigen Klischees bei Star Trek & Co. Die Sendung greift diese Klischees in unterhaltsamer Weise auf, und der Physiker Harald Lesch zeigt, was dahinter steckt. Relativistische Effekte spielen sogar im Alltag eine Rolle. Jeder, der ein Pkw-Navigationssystem nutzt, profitiert von den Erkenntnissen Einsteins.