Einem geläufigen Spruch zufolge gliedert sich die Menschheit in Wölfe und Schafe. Nicolas Mallet scheint dabei zu den Schafen zu gehören. Als der kleine Bankangestellte eines Tages die hübsche Marie-Paule anspricht, beginnt jedoch sein Ausbruch aus dem Pferch, und bald entdeckt Nicolas ungeahnte Qualitäten in sich. Dazu bedarf es allerdings entschiedener Nachhilfe durch seinen Freund Fabre. Fabre ist als Schriftsteller wenig erfolgreich, aber er hat durchaus Einfälle, auch wenn ihm gestrenge Kritiker das absprechen. Als Nicolas ihm gesteht, mit Marie-Paule nur ein Flittchen erobert zu haben, setzt Fabre den jungen Mann auf die schöne Roberte an. Die Frau eines konservativen Philosophie-Professors ist mit Nicolas viel glücklicher als mit ihrem ahnungslosen Mann, bleibt aber beileibe nicht seine einzige Eroberung. Von Freund Fabre planmäßig gelenkt, steigt Mallet von einem Bett ins andere und in der sogenannten besseren Gesellschaft die Karriereleiter steil nach oben. Sogar Flora, ein Prachtweib mit vielen Neigungen, schätzt nach anfänglicher Überheblichkeit die Liebe mit Nicolas; er macht Politik, Revolverjournalismus und ist schließlich für jede Korruption gut. Bald pflastern auch Leichen seinen Weg. - Michel Deville hat sich als Regisseur brillanter Unterhaltungsfilme, mit Charme und Witz elegant serviert, einen Namen gemacht. In dieser mit Romy Schneider, Jane Birkin, Jean-Pierre Cassel und Jean-Louis Trintingnant hochkarätig besetzten, pikanten Gesellschaftskomödie kommt noch eine Portion frivoler Bosheit dazu.

Darsteller:
Roberte Groult: Romy Schneider
Nicolas Mallet: Jean-Louis Trintignant
Claude Fabre: Jean-Pierre Cassel
Marie-Paule: Jane Birkin
Flora: Florinda Bolkan
Lucien Lourceuil: Georges Wilson
Berthoud: Henri Garcin
Prof. Groult: Michel Vitold
Sabine: Dominique Constanza
Vischenko: Jean-François Balmer
Shirley Douglas: Estella Blain
Sylvie: Betty Berr
und andere
Drehbuch: Christopher Frank
Musik: Camille Saint-Saens
Kamera: Claude Lecomte
Regie: Michel Deville