Geduldig in der Schlange stehen - das können die Elefanten genauso gut wie die höflichen Engländer. Statt auf den Bus warten die Dickhäuter jedoch auf die Dusche: Füße putzen, Stroh vom Kopf und bitte auch noch den Rüssel polieren. Elefantenkind Rani findet den Hochdruckreiniger super. Und sobald alle picobello sauber sind, stürzt sich die Elefantenmeute begeistert draußen ins Schlammbad. Langsam kann das Orang-Utan-Gehege jetzt mal fertig werden. Nach sechs Jahren Affentheater gab es ordentlich was zu tun: neue Bäume, Kletterseile - schließlich soll bei Tuan und Co. keine Langeweile aufkommen. Der Teamchef schmollt allerdings und würde am liebsten selbst mit Hand anlegen. Doch anstatt ihn in die Planung mit einzubeziehen, muss er im Hinterhof warten, bis die Bauarbeiter fertig sind. Julia Ganz kommt täglich vorbei zum Trostkraulen. Wie viele Klippschliefer tummeln sich eigentlich im Tropen-Aquarium? Und wer ist Männchen, wer Weibchen? Weil selbst Guido Westhoff die Antwort nicht kennt, müssen die kleinen Flitzer mal wieder durchgezählt und kontrolliert werden. Und wenn man sie schon mal erwischt hat, kann auch gleich gechippt werden - wenn man die kleinen Racker denn erwischt hat. Die Nager sind wieselflink, und beißen können sie auch gut. Die Baumstachler sollen sichtbar werden. Meist hocken Quarzi und Horst nämlich schüchtern in ihrer Kiste – und die Besucher kriegen sie nie zu Gesicht. Uwe Fischer baut ihnen jetzt eine richtige Showbühne für den großen Auftritt. Die Kiste kommt kurzerhand weg. Aber ob das man gut geht? Nicht jedes Mauerblümchen ist fürs Rampenlicht gemacht. Quarzi jedenfalls sucht für den Rest des Tages den Backstage-Bereich hinter der großen neuen Schaubühne.