Mascha und Leo haben sich mal wieder eine Zweitwohnung zugelegt, selbstgebaut im Souterrain ihres Bärengeheges: ein bisschen dunkel zwar, aber dafür nur zwei Meter vom Ausgang entfernt. Die Neigung zur Grundstückserweiterung will Uwe Fischer den Kamtschatkas zu gern abgewöhnen - nicht, dass die irgendwann ihren eigenen U-Bahnzugang buddeln. Während der Bagger die Kellerbude wieder zuschüttet, überlegt sich Uwe die nächste Bärenbeschäftigungstherapie. Zum Glück gehen ihm nie die Ideen aus. Joschi ist ganz geknickt – vielmehr sein schöner Kopfschmuck. Ein Ende des stattlichen Geweihs hat sich vor der Zeit verabschiedet und hängt nun nur noch am seidenen Faden. Andy Steffens meldet Volker Friedrich seine Entdeckung, und der muss natürlich gleich nachschauen gehen. Schließlich landen alle Geweihe früher oder später in Volkers Sammlung. Vor den Mädels lässt sich Joschi nicht anmerken, dass er einen kleinen "Hänger" hat, aber Volker, der durchschaut ihn ja eh. Auch große Miezekatzen brauchen Impfungen, Hagenbecks Löwen etwa einmal im Jahr. Tierärztin Dr. Adriane Prahl hat dafür jede Menge Spritzen und ihr Blasrohr mitgebracht. Anthony Kershaw lässt die Patienten nacheinander in den "Behandlungsstall". Zwei winzig kleine Piekser per Blasrohr, doch für die Löwen sind selbst die schon zu viel. Vor ihrem Gebrüll erzittert sogar der Gitterzaun. Hauptsache, der hält. Mit hundert Jahren ist man kein junger Hüpfer mehr: Der alte Leopold hat sich im Schlick festgefahren. Ausgerechnet dort im Teich, wo Uwe Fischer mit Azubi Juliane einen neuen Stein platzieren wollen. Nun muss also erst mal die 200 Kilogramm schwere Schildkröte bewegt werden - so ein Stein wiegt nichts dagegen.