Mangoky ist eine Kämpfernatur. Kurz nach seiner Geburt starb die Mutter des Katta-Kindes. Damit der Kleine überlebt, hilft Heidi Rohr mit angereicherter Milch nach. Mehrmals am Tag versorgt sie ihn mit dem Fläschen - der Lütte muss dringend zunehmen. In die Mutterrolle ist glücklicherweise Mangokys Vater geschlüpft. Mit Nahrung aus der Brust kann der seinem Sprössling nicht dienen, mit Streicheleinheiten umso mehr. Papa ist einfach der Beste. Weil Mandrill-Clanchef Enuro in die Jahre kommt, hat Dr. Flügger ein Auge auf ihn. Und da das Affenmännchen trotz fortgeschrittenen Alters noch kraftvoll zubeißen kann, muss ihn der Tierarzt zur Blutabnahme betäuben. Dummerweise will Enuro ausgerechnet auf einem Ast einschlafen – allergrößte Sturzgefahr. Um Knochenbrüche zu verhindern, schubst Tony Kershaw den Mandrill kurzerhand mit dem Besen hinunter, und Enuro landet kontrolliert und sanft auf dem Boden. Einige Nandus müssen den Tierpark Hagenbeck verlassen. Da sie nicht freiwillig in ihre Transportkäfige gehen, muss Volker Friedrich ran an den Vogel. Mit gekonntem Flügelgriff bringt er die Tiere zum Transporter. Die Nandus revanchieren sich mit kräftigen Fußtritten, dass Volker um seine Kniescheiben bangt. Als die Vögel endlich sicher verstaut sind, kracht es plötzlich gewaltig. Doch kein Nandu-Fuß ist durch die Transportbox gebrochen - außerhalb des Tierparks ist ein riesiger Baumast abgebrochen und auf parkende Autos gestürzt. Des einen Leid ist des anderen Freud. Während sich die geschädigten Autobesitzer mit ihrer Versicherung auseinandersetzen müssen, haben die Elefanten allen Grund zum Jubeln: Dank des zersplitterten Baumes gibt es für sie eine große Extraportion Grünzeug. Auch Michael Schmidt freut sich darüber - obwohl er erst mal Holz stapeln darf. Denn Äste braucht er für seine elf Elefanten stets massenhaft. Natürlich kann er nicht immer warten, bis mal ein Baum aufs Auto fällt.