Beschäftigung für die Orang-Utans: Damit Tuan und Co. mal wieder etwas zu pulen haben, haben Claus Claussen und Robin Petzold ihnen einen großen gelben Ball mitgebracht. Mit einem Holzbohrer bohren sie Löcher hinein und füllen ihn mit Rosinen und Pellets. Dann verstecken die Pfleger den kulinarischen Zauberball in einem der Bäume des Affengeheges. Und weil die Orangs jeden Tag ihre Anlage auf den Kopf stellen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sie ihn entdecken. Das Gepule kann beginnen. Ocho ist sauer: Wegen seiner Machoallüren musste der Alpakahengst eine Woche in "Quarantäne". Volker Friedrich hatte ihn von seiner Herde getrennt, weil Ocho die anderen Männchen gemobbt hat. Endlich zurück im Gehege, hat Ocho zunächst nur eines im Kopf: den Damen zu zeigen, wer hier der Herr im Hause ist. Doch kaum hat er jedem Weibchen seine Aufwartung gemacht, geht er wieder auf die Männchen los. Marlen setzt noch immer keinen Fuß ins Wasser. Weil das für einen Pinguin kein Zustand ist, gehen Thomas Feierabend und Dave Nelde nun über zu Plan B: Eine Pinguinkollegin soll der wasserscheuen Marlen das Schwimmen beibringen. Nur - die Kollegin einzufangen ist ebenfalls nicht so einfach. Sie schwimmt schneller als Thomas den Kescher schwingt. Gibt es noch einen Plan C? Ein Opfer der Hormone: Joshi durchlebt gerade eine sehr aggressive Phase. Damit der Hirsch sich abreagieren kann, hat Tierpfleger Volker Friedrich einen großen Haufen Äste bestellt. Daraus bastelt er eine Art hirschgerechten Punchingball - mit Ästen und Zweigen zum Rupfen und einhaken. Kaum aus dem Stall herausgelassen, stürzt Joshi sich auf den Baum. Schon nach wenigen Sekunden ist der "erlegt". Dass das Kunstwerk nach so kurzer Zeit den Geist aufgibt, hätte selbst Volker nicht für möglich gehalten.