Bei seinen Recherchen stößt Peter auf merkwürdige Zusammenhänge zwischen den Selbstmorden seines Bruders Daniel und des Investors Åge Haugen. Beide besaßen Gemälde mit einem alttestamentarischen Motiv: Abraham, der seinen Sohn Isaak für Gott opfern will. Außerdem nahmen beide Männer sich am gleichen Tag das Leben, dem 22. Oktober. Offenbar gingen sie nicht freiwillig in den Tod. Starben sie aus Furcht, dass sonst ihren Söhnen etwas zustoßen könnte? Ein Video, das Peter zugespielt wird, scheint diese Theorie zu bestätigen: Die erschütternden Bilder zeigen einen wehrlosen Jungen, der in den Flammen eines brennenden Hauses qualvoll umkommt. Als Absender kann Peter einen gewissen Gisle Eie ausfindig machen, der gemeinsam mit Daniel und Åge Haugen die Handelshochschule besuchte. Der wohlhabende Banker lebt in panischer Angst. Nur widerwillig lässt er sich auf ein Treffen mit dem Reporter ein. Dabei erfährt Peter nichts Neues - bis auf die vage Andeutung, dass ein mysteriöser „Abraham-Pakt" zu existieren scheint. Im nächsten Augenblick wirft Gisle Eie sich vor einen fahrenden Zug. - Selbstmord aus Furcht vor dem Tod? Der norwegische Polit-Thriller erzeugt die beklemmende Stimmung einer allgegenwärtigen Angst. Dabei geht es um politische Macht und journalistische Ethik: Verrückte Serienmörder, beliebte Zutat nordischer Krimis, spielen in diesem meisterlich inszenierten Mehrteiler keine Rolle. (Der 5. Teil folgt am 16. Januar.)

Darsteller:
Peter Verås: Jon Øigarden
Tore Verås: Terje Strømdahl
Eva Verås: Ingjerd Egeberg
Andreas Verås: Alexander T. Rosseland
Vibeke: Lena Kristin Ellingsen
Frank Mathiesen: Nils Ole Oftebro
Inger Marie: Anna Bache-Wiig
Chefredakteur Holst: Vidar Sandem
Leiterin Ökokrim: Andrine Sæther
Tom Lied: Dennis Storhøi
Jon Stensrud: Terje Ranes
Yvonne Haugen: Andrea Bræin Hovig
Gisle Eie: Even Rasmussen
Professor Stellesnæs: Harald Brenna
Jensen: Robert Skjærstad
Åge Haugen: Hallvard Holmen
und andere
Drehbuch: Gjermund S. Eriksen
Musik: Martin Horntveth
Kamera: Jon Anton Brekne
Regie: Cecilie Mosli