Hannes wird von Einstein zu einem verwahrlosten Haus geführt, in dem sechs Hunde in einem kleinen Raum eingesperrt sind. Der Briefkarten ist voll und der Besitzer nicht zu Hause. Am nächsten Tag macht sich Hannes auf den Weg zurück zum Haus und ruft die Veterinärbehörde an. Die kranken und vernachlässigten Tiere werden abgeholt und kommen ins Tierheim. Dann findet Hannes zufällig in einem Schuppen neben dem Haus eine alte Frau, die bewusstlos auf der Erde liegt. Hannes ruft einen Krankenwagen. Hannes besucht Frau Bunge im Krankenhaus und erfährt, dass sie sehr an ihren „Heulern“ hängt und sich seit einem Sturz nicht mehr richtig um sie kümmern konnte. Hannes versucht, Frau Bunge ihre geliebten Hunde zurückbringen. Leider sehen das die Polizei und Behörden anders. Zuerst muss die Hundesteuer nachgezahlt werden. Außerdem brauchen die Tiere bessere Lebensbedingungen. Da lässt sich doch etwas nachhelfen, denkt sich Hannes. Gemeinsam mit seinen Mitschülern und Pasulke bauen sie einen großen Hundezwinger, erstellen einen Gassi-Plan und schalten die Presse ein, um Spenden für Futter und Impfungen zu sammeln. Der Tierarzt ist beeindruckt und macht Hannes Hoffnungen, dass die Hunde bald zurückkehren können. Doch dann stirbt Frau Bunge wenig später, und Hannes nimmt traurig Abschied. Manuel und Mounir brauchen dringend Unterstützung in Mathe. Berger schlägt Layla als „Nachhilfelehrerin“ vor. Das freut besonders Manuel, der Layla immer noch liebt und so seine Chance sieht, ihr wieder näher zu kommen. Die Gelegenheit dazu ergibt sich wenig später, als Manuel sie nach Hause begleitet. Verliebt betrachtet Manuel die schlafende Layla und gibt ihr einen Kuss. Layla reagiert ruhig, aber bestimmt: Sie sind Freunde - mehr nicht. (Der 556. Teil folgt am 3. Januar.)

Darsteller:
Hannes: Gustav Grabolle
Fe: Sabrina Wollweber
Manuel: Florian Wünsche
Layla: Nini Tsiklauri
Mounir: Wassilij Eichler
Frau Bunge: Us Conradi
Heinz Pasulke: Gert Schaefer
Dr. Franka Steiner: Ramona Kunze-Libnow
Dr. Heiner Zech: Olaf Burmeister
und andere
Regie: Till Müller-Edenborn
Drehbuch: Monika Weng