Juri Rescheto ist in Tomsk in Sibirien aufgewachsen. Voller Sehnsucht nach dieser einzigartigen Schneelandschaft kehrt er wieder an die Orte seiner Kindheit zurück. Die Weihnachts- und Neujahrszeit war auch zu Sowjetzeiten etwas Besonderes – und es gab viele regionale Traditionen. Der Kirchgang war damals verboten und das Kloster eine Lagerhalle für landwirtschaftliches Gerät. Welche Bedeutung hat das Weihnachtsfest heute in Sibirien? Am 6. Januar wird das orthodoxe Weihnachtsfest gefeiert, und die Gesellschaft hat sich grundlegend verändert. Das „westliche“ Weihnachtsdatum, der 24./25. Dezember, ist vor allem eine kommerzielle Veranstaltung. Eine Reportage aus persönlicher Perspektive mit Besuchen bei sibirischen Familien, in den Gemeinden und bei den Waldarbeitern in der Taiga.