Junirekorde vom 25.06.2019
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Der Höhepunkt der Hitzewelle war am 25. Juni 2019 noch nicht erreicht, und schon wurden einige örtliche Junirekorde gebrochen.

Verantwortlich ist Hoch „Ulla“, auf dessen Westseite subtropische Heißluft zu uns geführt wurde, und die sich aufgrund mangelnder Bewölkung und damit ungehinderter Einstrahlung weiter aufheizen konnte.

In der Spitze wurde 36,8 Grad in Düsseldorf erreicht, dessen vorheriger Rekord aber gerade mal 2 Jahre her ist. In Bad Kreuznach wurde streng genommen kein neuer Rekord erreicht, allerdings der alte von 1947 wieder eingeholt. Auch auf den Bergen machen die Rekorde nicht halt. So wurden auf dem Feldberg im Schwarzwald 26,1 Grad erreicht, der bisherige Junirekord dort lag 2002 bei 25,7 Grad.

Das deutschlandweite Junimaximum liegt bei 38,5 Grad in Bühlertal, das 1947 erreicht wurde, das Allzeithoch für Deutschland liegt bei 40,3 Grad in Kitzingen von 2015. Der vorläufige Höhepunkt der Hitzewelle ist am 26.6.19 zu erwarten, über dessen Höchstwerte sicherlich noch zu berichten sein wird und welche Rekorde dann gebrochen wurden.

Am Donnerstag und Freitag ist die Luft nicht mehr ganz so heißt, doch am Wochenende, im Süden evtl. auch erst am Montag, deutet sich wieder eine neue extreme Wärmebelastung an.

Mittwoch, 26. Juni 2019

Jörg Pfeifer

ARD-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 26.06.2019 19:15 Uhr