regenbisfreitag

Vergleichsweise normales deutsches Sommerwetter erwartet uns in den nächsten Tagen: Keine große Hitze, aber auch kein sehr kühles Wetter, zudem bleibt es unbeständig.

Das Wetter in dieser Woche ist geprägt von einer westlichen Strömung, die Tiefdruckgebiete vom Atlantik in Richtung Mitteleuropa steuert. Dabei fließt mal etwas wärmere, dann wieder etwas kühlere Meeresluft heran. Alles in allem macht die Temperatur keine großen Sprünge.

Im Bereich einer Luftmassengrenze regnet es am Montag im Südosten zum Teil länger anhaltend. Dort werden gebietsweise Regenmengen von mehr als 30 Liter pro Quadratmeter erwartet. Dies spiegelt sich auch in unserer Abbildung wieder, die allerdings den zu erwartenden Regen bis einschließlich Freitag dieser Woche darstellt.

Einen weiteren Regenschwerpunkt bildet der Nordwesten des Landes. Denn, abgesehen vom angesprochenen Regengebiet im Südosten, fallen die Niederschläge in dieser Woche meist innerhalb von Schauern oder Gewittern. Diese werden im Nordwesten insgesamt am zahlreichsten und kräftigsten sein.

Doch, wie üblich bei Schauerwetter, wird die Regenspende von Ort zur Ort sehr unterschiedlich ausfallen. Während es an einer Stelle trocken bleibt, können an der anderen 20 oder 30 Liter zusammen kommen. Die Werte in der Abbildung sind in diesem Sinne als räumliches Mittel zu sehen.

  

Montag, 12. August 2019

Dipl.-Met. Rainer Behrendt

hr/ARD-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 12.08.2019 19:15 Uhr