regenbismittwoch

Wärmer aber unbeständig geht es in den nächsten Tagen weiter. Wir blicken erst einmal auf den Regen, der am Dienstag in der zweiten Tageshälfte und zusammen mit dem gesamten Mittwoch fallen soll.

Deutschland liegt aktuell zwischen einer Hochdruckzone, die vom Atlantik bis nach Skandinavien reicht, und einem Tief über dem Balkan. Dazwischen hat sich eine östliche Strömung eingestellt, mit der allmählich wärmere Luft zu uns gelangt. In Zusammenhang mit dieser Warmluftzufuhr hat sich ein Regengebiet entwickelt, das am Dienstag seinen Schwerpunkt zunächst über den südöstlichen Landesteilen hat und sich dann im Laufe des Tages und in der Nacht zum Mittwoch mehr auf die Mitte konzentrieren wird. Vor allem im Westen entwickeln sich zuvor am Dienstagnachmittag Schauer und einzelne Gewitter.

Am Mittwoch wird die Eingrenzung der Regen- und Schauergebiete schon schwieriger. Länger regnen kann es weiterhin vor allem in der Mitte, während im Westen und im Süden eher Schauer und einzelne Gewitter auf dem Programm stehen. Vor allem in Richtung Alpen können kräftige Gewitter dabei sein. Trocken bleibt es die ganze Zeit hindurch in Küstennähe sowie im Nordosten des Landes. Sonst kommen in der Summe meist zwischen 1 und 10 l/qm (Liter pro Quadratmeter) zusammen, wie unsere Abbildung zeigt. Regenschwerpunkte lassen sich in der Mitte und im Süden erkennen, was den Regengebieten und den Gewittern geschuldet ist. Hier sollen im Schnitt zwischen 10 und 30 l/qm fallen. Dienstag, 9. Juni 2020 Dipl.-Met. Rainer Behrendt ARD-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 09.06.2020 19:15 Uhr