sonnenscheindauer
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Die kommenden Tage werden meist freundlich und trocken. Regional gibt es bei der Sonnenscheindauer jedoch größere Unterschiede.

Dezember und Januar waren deutlich zu nass, zu mild und die langjährigen Mittelwerte bei der Sonnenscheindauer wurden, speziell im Januar, kaum bis gar nicht erreicht. Der Februar hat also etwas nachzuholen und scheint dieses Ziel, zumindest Regional, auch mit größter Mühe zu verfolgen.

Dies spiegelt sich in der Grafik wider. Während Morgen im Süden und Norden, sowie in Teilen der Mitte noch Wolken unterwegs sind, wird es speziell im Westen und Osten mit bis zu 9 Stunden Sonne ein schöner Wintertag. Am Donnerstag profitiert dann, bis auf den Süden, auch das restliche Deutschland vom Hochdruck. Es gibt verbreitet bis zu 9 Stunden Sonnenschein. Im Osten sowie an den Küsten sind noch letzte Wolken unterwegs, was aber am freundlichen Wettercharakter nur wenig ändert.

Zurückzuführen ist dies auf die aktuelle Wetterlage:

Ein Hochdruckgebiet über West- und Nordeuropa sowie ein Tiefdruckgebiet im zentralen Mittelmeer bestimmen die aktuelle Großwetterlage. Während der Norden und die Mitte überwiegend unter Hochdruckeinfluss liegen, wird der Süden von Tiefdruckgebiet „Sabine“ beeinflusst. Und an dieser Konstellation wird sich bis Ende der Woche nur wenig ändern.

Das Hochdruckgebiet über Nordeuropa verstärkt seinen Einfluss auf unser Wetter. Es blockiert die Tiefdruckgebiete, die in den vorherigen Wintermonaten oftmals feuchte und milde Luft nach Mitteleuropa transportiert haben.

Somit gestaltet sich das Wetter auch bis Ende der Woche freundlich und überwiegend trocken. Die Ausnahme bildet weiterhin der Süden. Speziell in den Gebieten südlich der Donau kann sich der Hochnebel auch tagsüber oftmals halten. In der Mitte und im Norden strahlt die Sonne meist von einem wolkenlosen Himmel.

Dienstag, 20. Februar 2018

Marcel Herber

HR-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 20.02.2018 15:30 Uhr