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Viel Sonnenschein im Süden und reichlich Wolken im Norden. So lassen sich die nächsten beiden Tage kurz und knapp zusammen fassen.

Ein Hochdruckgebiet dehnt sich vom Atlantik derzeit nach Mitteleuropa aus und entwickelt über dem südlichen Deutschland einen eigenständigen Kern. An der Nordseite des Hochs werden mit einer westlichen Strömung weiterhin Tiefdruckgebiete oder deren Ausläufer über die Britischen Inseln in Richtung Skandinavien geführt. Diese Ausläufer beeinflussen mit ihren Wolken – weniger mit Niederschlägen – auch die nördlichen Landesteile der Republik.Tendenziell ziehen sie sich in den nächsten Tagen dann aber doch ein Stück weit zurück.

Unsere Grafik zeigt eine Prognose für die Sonnenstunden der nächsten beiden Tage. Am Mittwoch (20.3.) darf man von Baden, dem Saarland und der Pfalz bis nach Sachsen und Bayern verbreitet mit rund 12 Stunden Sonnenschein rechnen (was nun zur Tag-Nacht-Gleiche der maximalen Ausbeute entspricht). Unterdessen bleiben die Sonnenanteile nach Norden hin merklich geringer. In Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kann sie sich sogar den ganzen Tag über hinter den Wolken verbergen.

Ein ähnliches Bild liefert der Donnerstag (21.3.). Hier gerät der Westen allerdings mehr auf die Sonnenseite, während sich Teile des Ostens voraussichtlich mit deutlich weniger Sonnenstunden begnügen müssen. Im Norden überwiegen zwar immer noch die Wolken, 2 bis 3 Stunden Sonnenschein in der Summe sind aber vielerorts möglich.

Dienstag, 19. März 2019

Dipl.-Met. Rainer Behrendt

hr/ARD-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 19.03.2019 19:15 Uhr