uvindex

Bei der kühlen Witterung wird gerne die intensive Sonnenstrahlung unterschätzt.

In gut fünf Wochen ist bereits Sommersonnenwende und unser Zentralgestirn steigt bereits so hoch auf wie Ende Juli. Bei aller Freude über das zum Teil sonnige Wetter sollte man den Hautschutz vor allem über die Mittagsstunden nicht vernachlässigen.

Vor allem im Süden ist es am Mittwoch zwar stark bewölkt. Auch in der Mitte trüben zum Teil dichte Wolken den freien Blick zum Himmel, aber vor allem vom Saarland über Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordbayern kommen eineige Sonnenstunden zusammen. In den kommenden Tagen nehmen dank sich verstärkendem Hochdruckeinfluss landesweit die Sonnenanteile weiter zu, wenn sich auch die aus polaren Breiten eingeflossene Luft nur zögerlich erwärmt.

Bei wolkenlosem Himmel sind derzeit zwischen etwa 15 Sonnenstunden in Garmisch und bis zu 16 in Flensburg möglich. Zudem steigt die Sonne zur wahren Mittagszeit auf eine Höhe von etwa 55 Grad ganz im Norden und bis auf 62 Grad an den Alpen.

Dadurch kann der UV-Index am Mittwoch bei ungestörter Einstrahlung Werte von 6 bis 7 annehmen. Das ist bereits eine hohe Strahlenbelastung, die vor allem zwischen 11 und 15 Uhr auftritt. Für einen Aufenthalt im Freien zu dieser Zeit empfiehlt sich neben einem ausreichenden Sonnenschutze ab Lichtschutzfaktor 15 auch ein Kopfschutz, Sonnenbrille und möglichst lange Bein- und Armkleider. Aber auch im Schatten kann die UV-Belastung durch das gestreute, diffuse Sonnenlicht bei hellhäutigen Menschen bereits zu einem Sonnenbrand führen.

Mittwoch, 13. Mai 2020

Tim Staeger

ARD-Wetterredaktion

Sendung: "alle wetter!", hr-fernsehen, 13.05.2020 19:15 Uhr