Oft zählt jede Minute, wenn ein Mensch eine Bluttransfusion braucht. Kommt es zu einer Notfall-OP, einer Komplikation, oder wird eine seltene Blutgruppe gebraucht, muss jedes Mal das passende Blut extra aus einer Blutbank geliefert werden.

Pandemie-Vorsorge an Flughäfen

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Passagiere am Flughafen Frankfurt

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Erkältungen und Durchfallerreger sind noch zwei eher harmlose "blinde Passagiere", die Reisende täglich per Flugzeug weltweit mitführen. Doch auch Vogelgrippe, Influenza und Ebola gelangen mit dem Flugzeug binnen kurzer Zeit in alle Winkel der Erde. Die Folge: Erreger verbreiten sich rasend schnell, es kommt zu Pandemien. Im Auftrag des Bundesministeriums für Forschung arbeiten Wissenschaftler daher an Lösungen, wie man dem Viren-Drehkreuz Flughafen beikommen kann. Eine Idee: ein Gesundheits-Check, den jeder Passagier vor dem Abflug durchführen muss. Eine Zweite: Flughäfen sollen ihre Architektur verändern, damit es nicht so sogenannten Flaschenhälsen kommt, also Stellen wie die Passkontrolle, an denen viele Menschen dicht gedrängt warten müssen und sich leicht gegenseitig anstecken können. Aber wie wirksam und logistisch durchsetzbar sind die Maßnahmen? [mehr]

Hilfe aus der Luft - Blut per Drohne

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Drohne für Bluttransport

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Bluttransfusionen retten täglich tausenden Menschen das Leben. Oft geht es um jede Minute. Doch was, wenn der Kurierfahrer von der Blutbank im Stau stecken bleibt? In Zukunft sollen Drohnen verhindern, dass das rettende Blut womöglich zu spät im Krankenhaus ankommt. Alles Wissen zeigt, wie das funktioniert. [mehr]

Das Smartphone als Gesundheits-Assistent

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Mit der App könnt Ihr überprüfen wie gesund euer Lebensstil ist.

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Immer mehr Menschen wollen sich, ihren Körper, ihre Gesundheit selbst überwachen. Aus diesem Grund boomt der Markt der Gesundheits-Apps seit Jahren. Jetzt stellen sogar viele Krankenkassen ihren Versicherten Apps zur Verfügung. Das Ziel:  gesundheitliche Probleme sollen schneller erkannt und gelöst werden können. Die im Moment am weitesten verbreitete Krankenkassen App ist Vivy. 13,5 Millionen Kunden können auf sie schon zugreifen. Um genau arbeiten zu können, muss man sie mit möglichst vielen Informationen füttern. Zum Beispiel mit Daten aus der Fitness-Uhr, aus dem Impfpass und darüber, welche Medikamente man einnimmt. Auch Röntgenbilder oder EKG-Befunde kann Vivy  verwalten. Die Verschlüsselung ist angeblich absolut sicher, sagt der Hersteller. Diese ganzen Daten verwaltet Vivy aber nicht nur. Weil sie auf dem Smartphone immer dabei ist, kontrolliert und analysiert sie permanent den Lebensstil und den Gesundheitszustand. 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche. Aber wie sicher sind unsere Daten, wenn Vivy auf sie zugegriffen hat? Wir machen den Test. [mehr]

Richtig niesen

Niesen
Bild © picture-alliance/dpa

Beim Niesen baut sich ein enormer Druck auf, den der Körper abgeben muss. Niesen ist wie ein Naturereignis, hinter dem enorm viel Kraft steckt: Rotz und Spucke werden mit bis zu 180 km/h aus der Nase katapultiert – das ist ungefähr Orkanstärke – und das, was da rauskommt kann bis zu 12 Meter weit fliegen. [mehr]

Getöpferte Festplatten - analoges Backup unserer Zeit

Digitales Ich
Digitales Ich Bild © Imago

Wo landen all unsere Daten, Bilder, Erinnerungen - kurz: unser digitales Ich? Klar, kurz- und mittelfristig in der Cloud, auf einem Server, einer Festplatte. Aber wo sind diese Daten in 500 oder gar 1000 Jahren? Ein Museum in Österreich bietet zur Archivierung eine uralte, aber bewährte Methode an. Hier werden Informationen auf Tontafeln gebrannt. Dies funktionierte schon bei der sumerischen Keilschrift. Die Daten-Kacheln werden wiederum feuer- und strahlungssicher in Salzstein-Höhlen eingelagert. Es sind Alltagsgeschichten, Blogs oder Doktorarbeiten, die hier gesichert werden. Kann die Methode wirklich funktionieren? Retten analoge Tontafel unsere digitalen Erinnerungen? [zum Video]

Mit kalten Güssen fit gegen Infekte

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Kneippen im Gesicht - Gesichtwaschen mit kaltem Wasser

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Mit Wasser fit werden? Dass das geht, wusste bereits Pfarrer Sebastian Kneipp vor über 100 Jahren. Bei nasskaltem Winterwetter empfehlen Kneippianer kalte Güsse mit Wasser im Gesicht. Diese reinigen den Nase-Rachen-Raum und fördern die Durchblutung, damit Infekte erst gar keine Chance bekommen. Aber die Kältegüsse können auch nachweislich Blutdruck senken und positiv auf den Kreislauf wirken. Das Beste: Jeder kann die Anwendungen gleich zuhause ausprobieren. Wie genau funktionieren die kalten Güsse? [zum Video]

Patientenverfügung: Wie viel Therapie am Lebensende

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Stempel mit der Aufschrift "Patientenverfügung"

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Es sind Unfälle, Operationen oder Krankheitsverläufe, die in Sekunden ein Leben für immer verändern können. Aber was ist, wenn Patienten ihr Leben nicht mehr medizinisch verlängern möchten? In diesem Fall regelt eine Patientenverfügung, was Ärzte tun dürfen und welche Maßnahmen auf Wunsch unterlassen werden sollen. Doch wie setzt man die Patientenverfügung richtig auf? Was muss man beachten? Wer entscheidet für mich, wenn ich bewusstlos bin oder nicht mehr sprechen kann? [zum Video]

Moderation: Thomas Ranft

Sendung: hr-fernsehen, "Alles Wissen", 22.11.2018, 20:15 Uhr