Egal ob geräuchert, gebraten, gekocht oder gepökelt - Wurst gehört für viele zu einem herzhaften Essen einfach dazu. Rund 1.500 verschiedene Sorten gibt es in Deutschland, von Salami über Schinken bis zum Frankfurter Würstchen.

Aber immer wieder wird gewarnt: Zu hoher Wurst- und Fleischkonsum kann krank machen und sogar das Krebsrisiko erhöhen. Was ist da dran? Und wie viel Wurst kann man bedenkenlos essen?

Wie gesund ist Wurst?

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Ahle Wurst

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Salami, Schinken, Mortadella, wir Deutsche lieben Wurst. Kein Wunder: bei rund 1.500 verschiedenen Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Aber immer wieder wird gewarnt, in Wurst seien zu viel Fett, zu viel Salz und zu viele Zusatzstoffe. Sogar krebserregend soll sie sein. Alles Wissen geht der Frage nach, wie viel Wurst eigentlich gesund ist. [mehr]

Bericht: Nina Chmielewski

Die Wurst kriegt ihr Fett weg

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Bratwürstchen sind echt deutsches Kulturgut: Allerdings gelten sie als nicht gerade gesund: Bratwürstchen enthalten viel Fett, Salz und jede Menge Kalorien. Deshalb gibt es inzwischen fettarme Varianten, die auch noch besser schmecken sollen. Ist das möglich? Alles Wissen macht den Bratwurst-Test. [mehr]

Bericht: Sabine Guth

Geschichte der Wurst

Wurst
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Unser Wohlstand ist eng mit der Geschichte der Wurst verknüpft. Denn Wurst bot die Möglichkeit, Fleisch haltbar zu machen und Vorräte anzulegen. Dadurch trug sie dazu bei, eines der großen Menschheitsprobleme zu lösen: den Hunger. Aber wo stammt die Wurst eigentlich her? Und warum gibt es in Deutschland heute so viele verschiedene Sorten? [zum Video]

Bericht: Michael Ringelsiep

Warten auf das staatliche Tierwohllabel

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Seit Jahren warten Landwirte und Verbraucher in Deutschland auf das angekündigte staatliche Tierwohl-Label, das die Haltungsbedingungen der Tiere genau kennzeichnen soll. Doch seitdem ist nicht viel passiert. Deshalb ergreifen manche Landwirte inzwischen Eigeninitiative. Sie schaffen mehr Platz, mehr Licht und Beschäftigung für ihre Tiere. Was das bringt, zeigt sich z.B. in Dänemark. Dort wurde ein solches Label bereits mit großem Erfolg eingeführt. [mehr]

Bericht: B. Petermann, B. Platz

Lupinen als Fleischersatz

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Fleisch ist ein wichtiger Eiweißlieferant, aber für seine Herstellung werden kostbare Ressourcen verbraucht, die die wachsende Weltbevölkerung dringend anderweitig benötigt. Ernährungswissenschaftler arbeiten deshalb an Fleisch-Alternativen. Eine Hoffnung: Süßlupinen. Die Samen dieser bohnenartigen Pflanzen enthalten hochwertiges Eiweiß, aus dem vielfältige Produkte als Fleisch- und Milchersatz hergestellt werden können: Joghurt, Lupinenpasta oder auch Lupinensteak. Aber schmeckt das auch? [mehr]

Bericht: Isabelle Weber

Steaks aus dem Brutkasten

Ein saftiges Steak - genau so lecker für den Wolf wie die Fleischabfälle.
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Fleisch essen, ohne dass ein Tier dafür sterben muss – geht das? Was wie ein Widerspruch klingt, könnte schon bald Realität werden. Wissenschaftler der Universität Maastricht arbeiten daran, Fleisch in Labor zu züchten, indem sie tierisches Muskelgewebe vermehren. Die Herausforderung: Das Produkt muss aussehen und schmecken wie herkömmliches Fleisch. Aber werden die Verbraucher das Laborfleisch auch akzeptieren? [zum Video]

Bericht: Michael Wiedemann

Moderation: Thomas Ranft

Sendung: "Alles Wissen", hr-fernsehen, 11.10.2018, 20:15 Uhr