Die Corona-Pandemie ist längst nicht vorbei, und in der kalten Jahreszeit steigt zudem das Infektions-Risiko für Erkältungskrankheiten. Die Wissenschaft weiß inzwischen viel mehr über das Corona-Virus und kann es besser bekämpfen. Aber es steht auch die nächste Grippe-Saison vor der Tür.

Die Hoffnungen richten sich auf einen Impfstoff, der das Corona-Virus in Schach halten könnte. Aber wie erfolgversprechend sind die Kandidaten? Bedeutet ein zugelassener Impfstoff, dass sich jeder gleich impfen lassen sollte? Und was bringt jetzt eine Grippe-Impfung?

Corona-Impfstoff: Wann kommt er und wie sicher wird er sein?

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Ein Mann pipettiert in einem Labor des biopharmazeutischen Unternehmens Curevac eine blaue Flüssigkeit.
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Die Welt wartet auf einen Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus. In wenigen Wochen schon könnte der erste zugelassen werden. Ganz vorne beim Zulassungsrennen dabei sind zwei deutsche Unternehmen, die auf das neuartige mRNA-Verfahren setzen. Die Entwicklung des Impfstoffs geht rasend schnell. Doch wie sicher wird er sein, und wie gut wird er vor Covid-19 schützen?

Wettlauf um den Corona-Impfstoff – wer finanziert die Forschung?

Weltweit wird an der Erforschung eines Impfstoffes gegen Covid-19 gearbeitet. Die Entwicklung ist teuer, kann Jahre dauern und wird mit öffentlichen Geldern gefördert. Doch das Geschäft machen am Ende die Unternehmen, kritisieren Experten. [zum Video]

Geschichte der Grippeepidemien

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Patienten, die an der Spanischen Grippe erkrankt sind, liegen in Betten eines Notfallkrankenhauses im Camp Funston der Militärbasis Fort Riley in Kansas (USA) (Aufnahme von 1918).
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Wir leben nicht zum ersten Mal in einer Pandemie-Zeit. Vor rund 100 Jahren wütete die so genannte Spanische Grippe. 50 Millionen Opfer starben damals an dem Virus. Forscher haben aus der Vergangenheit gelernt. Dennoch – die Entwicklung von geeigneten Impfstoffen bleibt immer ein Wettlauf gegen die Zeit.

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Dieser Beitrag wurde vor der Corona-Pandemie produziert.

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Grippe: Herz in Gefahr

Eine Frau hält einen herzförmigen Gummiball, der mit einem Pflaster beklebt ist, in den Händen vor der Brust.

Während eines Infekts und auch noch danach sollte man sich schonen – das ist keine neue Erkenntnis. Doch im Alltag belasten sich viele mehr, als es dem Körper guttut. Die Gefahr dabei: Die Erreger können dann auch das Herz angreifen und es schwächen. Und das kann dauerhafte Folgen haben.

Erkältungen und grippale Infekte: Naturmedizin kann helfen

Gegen die Symptome eines grippalen Infekts empfehlen viele Ärzte pflanzliche Mittel. Bei frühzeitigem Einsatz können sie die Dauer der Erkältung verkürzen und typische Beschwerden wie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Fieber sowie Kopf- und Gliederschmerzen lindern. Denn Pflanzen enthalten viele Wirkstoffe, die gegen Bakterien und Viren wirken und das Immunsystem stärken. Die heilsamen Substanzen befinden sich je nach Pflanze in den Blüten, Wurzeln, Blättern oder Beeren. Wie genau wirken sie? [zum Video]

Frühwarnsystem: Corona-Welle durch Abwasser-Untersuchung verhindern?

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Eine Mitarbeiterin der Kläranlage entnimmt eine Probe des Abwassers. Das Wasser wird unter anderem auf Viruspartikel untersucht, um festzustellen, wie viele Menschen das Coronavirus unter den Mitgliedern haben und übertragen können.
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Eine Forschungsgruppe aus Darmstadt hat ein Frühwarnsystem für das Corona-Virus entwickelt. Die einfache Lösung lautet: Abwasser-Kontrollen! Durch die Analyse finden die Wissenschaftler selbst geringste Spuren des Corona-Virus und können früh registrieren, ob die Infektionsrate in der Bevölkerung steigt. Durch engmaschige Monitorings wäre sogar die lokale Ausbreitung des Virus feststellbar, so dass Behörden viel früher als derzeit reagieren könnten.


Moderation: Thomas Ranft
Sendung: hr-fernsehen, "alles wissen", 05.11.2020, 20:15 Uhr