Diese Folge von alles wissen beschäftigt sich mit dem Thema "Tiere": Der Wolf ist zurück in Hessen – Grund zur Freude oder doch eher eine drohende Gefahr? Außerdem: die Trennungsangst bei Hunden, Schafe als Landschaftspfleger, die Superkräfte von Kellerasseln und Co., weniger Lärm für die Tierwelt unter Wasser durch Corona – und können Eisbären mit aktivem Training Langeweile vorbeugen?

Wie viel Wolf in Hessen darf sein?

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Ein Wolf steht zwischen Bäumen auf Laubboden.
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Der Wolf ist zurück in Hessen. Zwei Tiere haben bereits ein festes Revier. Manche Naturschützer freut das, aber Vielen macht das Raubtier auch Angst. Folgen bald die ersten Rudel? Wie viele Wölfe verträgt die heimische Natur? Und wie viele wollen wir Menschen zulassen?

Bello allein zuhause – die Trennungsangst bei Hunden

Hunde berufstätiger Herrchen und Frauchen verbringen oftmals viele Stunden am Tag allein im Haus oder in der Wohnung. Heftige Trennungsangst ist oft die Folge, die Hunde sind tagsüber im Dauerstress, bellen stundenlang oder zerbeißen aus Langeweile das Sofa. Eine Studie belegt: jeder dritte Hund zeigt deutliche Stress-Reaktionen. Aber es gibt Abhilfe. [zum Video]

Schafe als Landschaftspfleger

Schafe im Weinberg, grasend zwischen Rebstöcken? Ein ungewohntes Bild. Doch Wissenschaftler haben in einem Forschungsprojekt herausgefunden, dass sich nicht nur der Boden zwischen den Reben als Weidefläche nutzen lässt. Werden die Tiere nämlich zu bestimmten Jahreszeiten eingesetzt, fressen sie auch die Blätter der Weinstöcke und sorgen damit für den passenden Schnitt. Den Winzer freut es, denn er spart viel Arbeit. [zum Video]

Viel besser als ihr Ruf: Ohrenkneifer, Kellerasseln, Fliegen & Co

Fliegen, Ohrenkneifer, Kellerassel – vielen Menschen läuft schon beim Gedanken an diese Krabbeltiere ein kalter Schauer über den Rücken. Sie finden sie einfach nur eklig und lästig. Dabei haben Kellerasseln und Co. wahre "Superkräfte" und leisten uns wichtige Dienste. Doch welche sind das genau? [zum Video]

Eisbären – Training gegen Langeweile

Im Zoo müssen Tiere nicht jagen, nicht hungern und nicht um Reviere kämpfen. Ihr Leben ist bequem – manchmal zu bequem. Zootiere, die nicht die Möglichkeit haben, ihre Instinkte auszuleben, können Verhaltensstörungen ausbilden. Eisbären sind davon besonders betroffen, denn die größten Landraubtiere der Erde haben hohe Ansprüche, die unter Zoobedingungen nur schwer zu erfüllen sind. Kann intensives Training helfen und vorbeugen? [zum Video]

Corona-Pandemie – Atempause für die Wale im hohen Norden

In Zeiten von Corona hat auch der Schiffsverkehr weltweit abgenommen. Zum Beispiel in Norwegen: nicht weit von den Lofoten sind deutlich weniger Frachtschiffe und Kreuzfahrtriesen unterwegs. Dadurch entsteht weniger Lärm für die Tierwelt unter Wasser mit weit reichenden Folgen, die derzeit von norwegischen Forschenden untersucht werden. [zum Video]


Moderation: Thomas Ranft
Sendung: hr-fernsehen, "alles wissen", 21.01.2021, 20:15 Uhr