Wer möchte jetzt nicht raus ins Grüne? Das macht nicht nur Spaß, sondern soll auch gut für Körper und Psyche sein. Nach dem langen Winter und all den Corona-Einschränkungen lechzen viele nach Frühling, Sonne und Naturerlebnis. Also auf zum Wandern durch Wiesen, Wald und Felder.

Sorge um den Wald

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Alles Wissen vom 22.04.2021
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Erholung vor der Haustür statt in fernen Ländern – das ist für viele derzeit angesagt. Und was wäre da erholsamer als ein ausgiebiger Waldspaziergang? Nur: wer mit offenen Augen durch unsere Wälder zieht, dem bleibt nicht verborgen, dass es ihm alles andere als gut geht. Dürre, Pilzbefall, Borkenkäfer, Stürme haben die Wälder in Deutschland krank gemacht. Für Waldbesitzer und Förster war 2020 ein äußerst schwieriges Jahr – der Klimawandel lässt grüßen.

Geheimnisvolles Netzwerk: Wie Bäume im Wald miteinander verbunden sind

Im Waldboden verbirgt sich ein gewaltiges und fein verzweigtes Pilzgeflecht. Es ist mit den Wurzeln der Bäume verbunden und bildet mit ihnen ein Netzwerk. Über die Pilzfäden werden auch Stoffe von Baum zu Baum transportiert. Wie funktioniert das Wood Wide Web? [zum Video]

Wald entspannt

Bei einem Wald-Spaziergang werden all unsere Sinne angesprochen. Das Vogelzwitschern, die verschiedenen Farben, Wind und Sonne, die wir auf der Haut spüren, die vielfältigen Gerüche - beeinflussen Vorgänge in unserem Körper. Der Blutdruck sinkt, die Laune steigt. Wald wirkt auf jeden Menschen ein bisschen anders – aber fast immer positiv. [zum Video]

Braucht der Wald Jäger?

Der Wald muss sich verjüngen, um gegen den Borkenkäfer und Stürme anzukommen. Aber Rehe vermehren sich fast ungehindert und fressen gerne die jungen Triebe der nachwachsenden Bäume. Müssen mehr Rehe gejagt werden, damit der Wald überleben kann? [zum Video|

Rettung seltener Bäume: Artenschutz im Bayerischen Wald

Bestimmte Baumarten sind in unseren Wäldern immer weniger geworden. Denn in den vergangenen Jahrzehnten wurden vor allem schnell wachsende Fichten angepflanzt. Wissenschaftler versuchen nun, seltene Baumarten wie Eiben zu retten. [zum Video]

Europas letzte Urwälder

Über 95 Prozent aller europäischen Wälder sind Nutzwälder. Will man allerdings verstehen, wie ein natürlicher Wald funktioniert, muss man dafür an Orte wie das Boia Mica Tal reisen, zu einem der letzten Urwälder Europas. Hier lässt sich das Ökosystem „Wald" noch in seiner ursprünglichen, natürlichen Form untersuchen. Wissenschaftler von der Universität Prag gehen dort auch der Frage nach, wie gut Urwälder mit dem Klimawandel zurechtkommen. [zum Video]

Moderation: Thomas Ranft
Sendung: hr-fernsehen, "alles wissen", 22.04.2021, 20:15 Uhr