Rattenalarm – Die Stadt Frankfurt wächst und ihre Unterwelt gleich mit. Unterhalb der Stadt krabbelt und nagt es. Vor allem da, wo ständig Lebensmittelreste im Abwasser landen.

Die Rattenjäger von Frankfurt

Videobeitrag
Eine Ratte kommt selten allein.

Video

zum Video Die Rattenjäger von Frankfurt

Ende des Videobeitrags

Gerade in Abwassersystemen können sich Ratten in kurzer Zeit massenhaft vermehren. Das Problem: werden es unten zu viele, dann kommen sie nach oben – manchmal sogar bis in unsere Wohnungen. Wir zeigen, was getan wird um das zu verhindern. "alles wissen" hat die Rattenjäger von Frankfurt begleitet. [mehr]

Bericht: Stefan Venator

Dramatischer Wassereinbruch in der Asse

Atommüll-Fässer werden im Salzbergwerk Asse abgeladen
Atommüll-Fässer werden im Salzbergwerk Asse abgeladen Bild © picture-alliance/dpa

Ins Atommülllager Asse dringt immer mehr Wasser ein. 13.000 Liter strömen pro Tag in den Stollen und von Jahr zu Jahr wird es mehr. Noch haben die Ingenieure und Bergleute die Wassermengen untertage im Griff.

Die entscheidende Frage bleibt aber, ob das schon heute an vielen Stellen instabile Bergwerk standfest bleibt und ob sich die Wasserzuflüsse, wie in den letzten Monaten geschehen, nicht noch erhöhen. Ob die Asse von einem GAU untertage verschont bleibt, ist ungewiss. Die Rückholung des radioaktiven Abfalls wird zu einem Wettlauf gegen die Zeit. [zum Video]

Bericht: Jennifer Müller

Das Wiesen-Experiment, Teil 1: Ein ökologisches Multitalent

Landwirt Ernte
Bild © picture-alliance/dpa

Nicht nur Getreidefelder, Mais und Raps werden heute gedüngt. Auch ein Großteil der Wiesen. Bis zu 6mal jährlich wird so eine Wiese abgeerntet, um Grünfutter und Heu für Mast- und Milchvieh zu liefern. Aber auf gedüngten Wiesen entstehen regelrechte Wiesen-Monokulturen. [zum Video]

Dabei haben Forscher aus Jena in einem Langzeitprojekt eine sehr erstaunliche Entdeckung gemacht: Eine artenreiche – nicht gedüngte Wiese ist offenbar in vielerlei Hinsicht der gedüngten Landwirtschafts-Wiese überlegen.

Bericht: Wolfgang Zündel

Das Wiesenexperiment, Teil 2: Artenvielfalt unter der Wiese

Blumenwiese
Bild © picture-alliance/dpa

Hat die Artenvielfalt auf einer Wiese auch Einfluss auf das Leben im Boden? Unterscheidet sich die Anzahl an Tieren, Pilzen und Flechten, die unter einer artenarmen Fläche leben von der unter einer artenreichen? Auch diesen Fragen gehen die Forscher im Rahmen des "Jena-Experiments" nach. Mit erstaunlichen Ergebnissen. Bodenproben beweisen, dass im Boden mit nur wenigen Pflanzenarten sich nur sehr wenige Tiere finden. Die artenreiche Wiese dagegen ist voller Leben.

Doch auch ihre Bewohner sind vielerorts gefährdet. Ursache hauptsächlich der zusätzliche Stickstoffdünger. Er ist verantwortlich für weniger Organismen im Boden. Und damit ist auch das Wachstum von Pilzgeflechten und feinen Pflanzenwurzeln viel geringer - mit weitreichenden Folgen.

Bericht: Wolfgang Zündel

Neuland unter Tage

Höhle beschädigt
Bild © hr

Etwa 11.000 Höhlen sind in Deutschland bekannt und immer wieder kommen neue dazu. Manche werden durch puren Zufall entdeckt, manche sogar mitten in der Stadt – so wie jetzt in Ennepetal im Sauerland. [zum Video]

Hier wurde bei Kanalarbeiten ein Hohlraum entdeckt – jetzt erkunden Höhlenforscher die neue "Milsper Hardthöhle" und ihre unterirdischen Gänge.

Bericht: Jakob Kneser

Radon – die unsichtbare Gefahr aus dem Erdreich

Edelgas Radon
Bild © Imago Images

Man kann es weder sehen, noch riechen oder schmecken: das Edelgas Radon. Klingt vornehm, ist aber gefährlich. Denn: Radon ist radioaktiv und – nach dem Rauchen – der zweitgrößte Risikofaktor für Lungenkrebs in Deutschland.

Der Grund: Radon kann sich in der Raumluft von Gebäuden ansammeln und das Lungengewebe schädigen. Wenn höhere Konzentrationen gemessen werden, sollten deshalb Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Aber was tun gegen die unsichtbare Gefahr? [zum Video]

Bericht: Clarissa Juse

Kloster Lorsch

Kloster Lorsch
Bild © picture-alliance/dpa

Das Weltkulturerbe Kloster Lorsch in Südhessen ist heute fast völlig zerstört. Im Mittelalter aber war es reich und mächtig und einer der wichtigsten Orte seiner Zeit. Forscher wollen dem Kloster seine Geheimnisse entlocken.

Was haben die Mönche dort gearbeitet? Was haben sie gegessen? Und sogar: Wie haben sie ausgesehen? In den Gebeinen finden die Forscher Antworten, mit denen sie den Alltag der Mönche wieder auferstehen lassen.

Bericht : Anja Galonska

Moderation: Thomas Ranft
Sendung: hr-fernsehen, "alles wissen", 08.08.2019, 20:15 Uhr