Rund 180 Nutztierrassen in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Das kann gravierende Folgen für die Tierzucht und damit auch für den Menschen haben. Dabei würde es sich lohnen, selten gewordene Arten wie das Rote Höhenvieh, das Deutsche Sattelschwein oder das Altsteirer Huhn zu erhalten.

Denn sie verfügen über das, was den im Trend liegenden Hochleistungs-Zuchttieren fehlt: Sie sind deutlich robuster und widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger und weniger anspruchsvoll in der Haltung.

Tierbiss – gefährliche Infektionen verhindern

Hund fletscht die Zähne

Ein kleiner Biss vom niedlichen Hündchen oder von der süßen Katze, mit der Sie eben noch geschmust haben. Harmlos? Eher nicht! Denn schlimme Infektionen können die Folge sein. Solche Zoonosen, also die Übertragung von Erregern vom Tier auf den Mensch, sind im Alltag gar nicht so selten. Was tun, wenn es passiert? [zum Video]

Alte Nutztier-Rassen – warum wir sie erhalten sollten

Videobeitrag

Video

zum Video Alte Nutztier-Rassen – warum wir sie erhalten sollten

Rinder stehen auf Weide im Schwälmer Tal bei Willingshausen-Steina
Ende des Videobeitrags

Rund 180 Nutztier-Rassen in Deutschland sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Das kann gravierende Folgen für die Tierzucht und damit auch für uns Menschen haben. Dabei würde es sich lohnen, selten gewordene Arten wie das Rote Höhenvieh, das Deutsche Sattelschwein oder das Altsteirer Huhn zu erhalten. Denn sie verfügen über das, was den im Trend liegenden Hochleistungs-Zuchttieren fehlt: sie sind deutlich robuster und widerstandsfähiger gegen Krankheitserreger.

Der insektenfreundliche Garten

"Die dicke Hummel wird wahrscheinlich von Corona verschont bleiben und genießt die Frühlingssonne beim Nektarsammeln in unserer japanischen Zierkirsche, die derzeit in voller Blüte steht und Farbe in unseren Garten bringt. Trotz der Nahaufnahme blieben wir beide aber auf Abstand, sicher ist sicher", schreibt uns hessenschau.de-Nutzer Michael Obert zu seinem Foto.

Im Kampf gegen das Insektensterben kann jeder etwas tun. Auf dem eigenen Balkon oder auch im heimischen Garten. Schon kleine Maßnahmen helfen, um die Artenvielfalt zu steigern - vom einfachen Insektenhotel über das Pflanzen geeigneter Sträucher und Bäume bis hin zu Trockenmauern, dem Anlegen eines Teichs oder einer Wiese. Es muss nicht immer der Ziergarten sein. [zum Video]

Fliegen, Ohrenkneifer, Kellerasseln: Besser als ihr Ruf

Kellerasseln

Fliegen, Ohrenkneifer, Kellerassel – vielen Menschen läuft schon beim Gedanken an diese Krabbeltiere ein kalter Schauer über den Rücken. Sie finden sie einfach nur eklig und lästig. Dabei haben Kellerassel und Co echte "Superkräfte" und leisten uns wichtige Dienste. Doch welche sind das genau? [zum Video]

Schlachtung mit Achtung

Schweine schlachten

Über eine Million Schweine werden in Deutschland Woche für Woche geschlachtet. Dabei sollen die Tiere weder Schmerzen haben, noch leiden - so ist es gesetzlich vorgeschrieben. Die Praxis in den Schlachthöfen freilich sieht oft ganz anders aus. Ein neues Verfahren soll das ändern: Ohne Verladung und Transport, ohne Panik, Angst und Strapazen für die Tiere. Wie funktioniert „Schlachtung mit Achtung“? [zum Video]

Alternativen zu Tierversuchen

Alternativen zu Tierversuchen

Versuche an Tieren sind bisher zum Testen von neuen Medikamenten oder Kosmetikprodukten unerlässlich. Allein in Deutschland wird jährlich an mehr als 2,5 Millionen Tieren getestet. Aber geht das auch anders? Forscher haben Alternativen entwickelt, die viel Tierleid verhindern könnten - von künstlichen Organen bis hin zu Computersimulationen von tierischen Nervenzellen.

Moderation: Thomas Ranft
Sendung: hr-fernsehen, "alles wissen", 26.03.20, 20:15 Uhr