Nicht nur Getreidefelder, Mais und Raps werden heute gedüngt, sondern auch ein Großteil der Wiesen. Bis zu 6-mal jährlich werden Wiesen abgeerntet, um Grünfutter und Heu für Mast- und Milchvieh zu liefern. Das geht auf Kosten der Natur. Denn auf einer gedüngten Wiese gedeihen nur noch wenige Pflanzen und auch die Vielfalt der dort lebenden Tiere sinkt deutlich. Ist so eine "optimierte" Wiese tatsächlich eine gute Idee? Forscher aus Jena haben in einem Langzeitprojekt eine erstaunliche Entdeckung gemacht: Eine artenreiche, nicht gedüngte Wiese scheint in vielerlei Hinsicht der gedüngten Landwirtschafts-Wiese überlegen.