Aus unzähligen und vielfach ungezeigten Schnipseln Filmmaterial setzt Jörg Adrian Huber eine mitreißende Erzählung über Hessen und seine Bewohner zusammen. Was er in Archiven, auf Dachböden und in Privatsammlungen fand, fügt sich zu einem spannenden Zeitgemälde und lässt staunend teilhaben an ganz alltäglichen, an komischen und tragischen Momenten im Leben der Großeltern und Urgroßeltern... Von einer Aufnahme zur andern entsteht ein eindrucksvolles Bild vom Wiederaufbau Hessens und vom neuen Lebensgefühl seiner Bewohner. Aber unaufhaltsam macht sich ein neues Medium zum Chronisten der Zeit: Die Menschen strömen begeistert zum Fernsehen in die Dorfgemeinschaftshäuser. Die große Zeit des Films ist vorbei. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut Frankfurt und der Murnaustiftung Wiesbaden und wurde von zahlreichen Archiven und Filmsammlungen in Hessen unterstützt.