Die großen in Hessen vertretenen Religionsgemeinschaften haben zur Zeit das gleiche Problem: die Gotteshäuser sind geschlossen, alle Veranstaltungen abgesagt. Aber für Christen beginnt das Osterfest, für Juden das Passahfest und für die Muslime steht der Ramadan vor der Tür. Alles fröhliche Feste, wo Massen zusammenkommen und feiern. Was tun? Jochen Schmidt hat Familien und Religionsvertreter getroffen, in Spangenberg, Kassel, Kirchhain, Marburg, Niederwalgern und Frankfurt. Fazit: Corona schafft Probleme, aber auch kreative Lösungen. Und man rückt zumindest gedanklich zusammen, über Glaubensgrenzen hinweg. Corona als Chance.