Horst Müller war ein zufriedener Telefonkunde bei o2 bis ihm sein Vermieter, die Nassauische Heimstätte, Sonderkonditionen in Aussicht stellte, wenn er mit seinem Telefon, Fernsehen und Internet zu Unitymedia wechseln würde. Das Angebot war verlockend, weshalb Horst Müller seinen o2 DSL-Vertrag fristgerecht Ende März 2018 kündigte. Am 29.03.2018 bestätigte ihm o2 seine Kündigung sowie die Deaktivierung seines Tarifs zum Juni 2018. Alles schien in trockenen Tüchern bis ein weiterer Brief von o2 eintraf, in welchem behauptet wurde, dass er angeblich ein o2-Treueangebot am Telefon angenommen habe und somit ein neuer Vertrag zu Stande gekommen sei. Horst Müller versteht die Welt nicht mehr. Ein solches Telefonat habe nie stattgefunden. Stattdessen schickt o2 ihm seit September 2018 monatlich eine Rechnung. Als er die nicht zahlt, bekommt er weitere Rechnungen mit Mahngebühren und zuletzt die Androhung eines gerichtlichen Mahnverfahrens. Der Druck wird immer größer, so dass er die Summe begleicht, obwohl er keine o2 Telefonleitung mehr besitzt. Jetzt reicht’s! Horst Müller schaltet "defacto" ein.