Michael Staubach aus Lauterbach hatte vor gut zwei Jahren einen Arbeitsunfall mit seinem LKW. Während der Fahrt wurde er plötzlich ohnmächtig, kam ins Schleudern und landete im Graben. Erst nach zwei Tagen fand man ihn in seinem LKW – bewusstlos. Wie sich im Krankenhaus herausstellte, litt Michael Staubach an einer Blutvergiftung, die bereits weit fortgeschritten war. Die Folge: Der linke Oberschenkel musste amputiert werden. Mühsam lernt er in einer Anschluss-Reha das Laufen mit einer einfachen Prothese. Die wird ihm zu Hause zum Verhängnis: Als er mit der Prothese die Treppen hinunterläuft, stürzt er und bricht sich sein gesundes Bein schwer. Nach der Behandlung stellt er bei seiner Krankenkasse einen Antrag auf eine neue, bessere Prothese. Doch die lehnt ab. Jetzt reicht’s.