"Leider nicht lieferbar." Ein Satz, der bei manchem Apotheker langsam zu Albträumen führt. Denn immer häufiger sind Medikamente, die von Patienten dringend gebraucht werden, nicht zu bekommen. Davon betroffen sind unter anderem Antibiotika, Krebsmedikamente, Schmerzmittel und auch Antidepressiva. Knapp 300 Medikamente stehen im Moment nicht oder nur eingeschränkt zur Verfügung. Ärzte und Apotheker versuchen den Mangel so gut es geht zu verwalten. Viele Patienten müssen auf andere Medikamente umgestellt werden, was bei Epilepsie oder psychischen Krankheiten schwierig ist.