Immer mehr Jugendliche konsumieren Cannabis. Teilweise hat der Stoff sogar Alkohol als Rauschmittel Nummer eins abgelöst. Eine Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt: Waren es 2011 noch 4,6 Prozent der Zwölf- bis 17-Jährigen, die kifften, sind es nun acht Prozent. An Schulen ist Cannabis längst eines der Top Gesprächsthemen. Das große Problem, die Rauschwirkung hat sich mittlerweile vervielfacht. Experten sprechen von "Turbo-Cannabis". Und dieses aggressive Cannabis hat verheerende Auswirkungen auf die geistige Entwicklung der Jugendlichen. Die Anzahl der Klinikaufenthalte und schweren Psychosen nimmt zu.