Straftaten im Krankenhaus - immer wieder werden Patienten bestohlen oder angegriffen. Auch auf teure medizinische Geräte haben es professionelle Diebesbanden abgesehen. Außerdem:  "Herdprämie" in Hohenstein – Aufregung um CDU-Antrag | Die Recycling-Lüge - Prozessbeginn zum Woolrec-Skandal | Zu hohe Kosten in der Seniorenresidenz - defacto hilft | Ladungsklau vom LKW – Wenn die Planenschlitzer zuschlagen | Überteuerte Tickets – Wie Verbraucher auf dubiose Internetseiten reinfallen | Regional statt von weit weg - Wie das Wiesbadener "Kiezkaufhaus" Amazon Konkurrenz macht

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Sven Wiebreyer aus Biblis ist immer noch geschockt. Als er nach einer Untersuchung zurück in sein Zimmer im Krankenhaus kommt, sieht er, wie gerade ein Dieb sein Handy klaut. Er versucht ihn aufzuhalten, doch der Dieb verletzt ihn an der Hand und kann fliehen. Über 2.800 Straftaten verzeichnet die Polizei jährlich, aber nur rund jede dritte Straftat wird aufgeklärt. Mittlerweile versuchen die Krankenhäuser mit eigenem Sicherheitsdienst oder speziellen Einlass-Chipkarten aufzurüsten. "defacto" gibt Tipps, worauf Patienten achten müssen und wie sie sich schützen können.

 "Herdprämie" in Hohenstein – Aufregung um CDU-Antrag

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"Endlich Wahlfreiheit", "Freiheit statt Sozialismus", "Schluss mit den links-ideologischen Denkschulen", so wirbt die CDU in Hohenstein für ein bundesweit einmaliges Konzept. Sie will das Betreuungsgeld für Familien als kommunale Leistung einführen. Familien sollen 400 Euro bekommen, wenn sie ihr Kind bis zum dritten Lebensjahr zu Hause betreuen. Für jedes weitere Kind könnte es 450 Euro von der Gemeinde geben. "Endlich die Familien stärken", ruft die CDU und stellt dafür einen Antrag in der Gemeindevertretung. Schlecht stehen die Chancen dafür nicht. Bleibt nur die Frage: von welchem Geld soll das bezahlt werden? Hohenstein ist verschuldet, der Haushalt auf Kante genäht, gerade erst wurde der Ausbau von Kitas beschlossen. Für die sogenannte Herdprämie hat die Gemeinde gar kein Geld, weiß der SPD-Bürgermeister und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen: "Was hat sich die CDU dabei nur gedacht?!" defacto hat da mal nachgefragt.

Die Recycling-Lüge - Prozessbeginn zum Woolrec-Skandal

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Der Skandal um die Recycling Firma Woolrec beschäftigt nun auch die Strafgerichte. Die mittlerweile geschlossene Firma aus dem mittelhessischen Tiefenbach hatte krebserzeugende künstliche Mineralfasern zu einem angeblich harmlosen Produkt namens "Woolit" recycelt, das bei der Herstellung von Ziegeln eingesetzt wurde. Vor mehr als sechs Jahren hatten defacto-Recherchen gezeigt, dass das Produkt "Woolit" nicht harmlos, sondern krebserzeugend ist. Nun müssen sich der Ex-Firmenchef und sein Gutachter vor dem Strafgericht verantworten. Ihnen wird vorsätzlicher, unerlaubter Umgang mit Abfällen in über 50 Fällen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Gießen spricht von besonders schweren Fällen, weil die Beschuldigten aus Gewinnsucht gehandelt hätten.

Zu hohe Kosten in der Seniorenresidenz - defacto hilft

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Kurt Fischer ist vor zwei Jahren mit seiner Lebenspartnerin in eine Seniorenresidenz gezogen. Um eine individuelle Versorgung zu erhalten, schlossen beide mit der Residenz einen Betreuungsvertrag ab. Leider verstarb die Lebenspartnerin von Kurt Fischer nach einiger Zeit. Trotzdem wurde ihm über Monate weiter der Beitrag für zwei Personen abgebucht. Mehrfach hat er versucht den Sachverhalt mit der Seniorenresidenz zu klären, hat sogar eine Anwältin eingeschaltet. Trotzdem kam es zu keiner Einigung. "Jetzt reicht’s", hat sich Kurt Fischer gedacht und defacto um Hilfe gebeten.

Ladungsklau vom LKW – Wenn die Planenschlitzer zuschlagen

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Nachts schleichen sie über LKW Parkplätze, auf der Suche nach Beute. Die sogenannten Planenschlitzer.  Mit sichelförmigen Einschnitten in die LKW-Planen spähen sie Ladungen aus. Wenn sie etwas entdecken, das leicht zu transportieren ist, schlagen sie zu. Die Schäden durch Diebstahl und Sachbeschädigung gehen in die Milliarden. Die schlafenden Fahrer bekommen von den Beutezügen nichts mit. Viele Fahrer erzählen, dass sie um ihre Sicherheit fürchten. Häufig sind die Täter in Banden organisiert. Oft können die Schuldigen nicht ermittelt werden. Denn, wenn die Schnitte entdeckt werden, sind die Täter längst über alle Berge.

Überteuerte Tickets – Wie Verbraucher auf dubiose Internetseiten reinfallen

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Zum Schlagerkonzert, zum Lieblingsfußballspiel oder ins Ballett – wenn man Tickets für Veranstaltungen sucht, schaut man heutzutage oft im Internet. Doch da kann man schnell in eine Preisfalle tappen und muss am Ende einen vielfach höheren Preis zahlen als normal. Diese Erfahrung musste auch Margret Medler aus Neuhof machen als sie für ihren Freund Karten für den Schlagerboom 2017 kaufte.

Regional statt von weit weg  - Wie das Wiesbadener "Kiezkaufhaus" Amazon Konkurrenz macht

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Wer im Internet Produkte bestellt, bekommt seine Ware oft über Länder hinweg geliefert. Das wollen die Macher von der Online-Plattform "Kiezkaufhaus" ändern. Sie setzen auf regionale, Inhaber-geführte Läden und auf Nachhaltigkeit. Die Transportwege versuchen sie so kurz wie möglich zu halten, liefern die Produkte nur per Fahrrad aus. Von Büchern über Blumen bis hin zu frischen Lebensmitteln, beim Kiezkaufhaus gibt es alles, was der Einzelhandel zu bieten hat. Die Produkte gibt es zum Ladenpreis, aber für das Ausliefern fällt eine Servicegebühr von bis zu sieben Euro an. Funktioniert diese start up-Idee? defacto hat sich selbst ein Bild gemacht.

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 22.01.2018, 20:15 Uhr