"defacto" ist im Rhein-Main-Gebiet unterwegs und will von Anwohnern, Pendlern und Handwerkern wissen, was sie über das Verbot denken. Weitere Themen: Giftige Abgase - Die Gefahr im Autoinnenraum | Gier frisst Land – Wie Hessen mit Gewerbegebieten zubetoniert wird | Unverschuldet Schimmel in der Wohnung – defacto hilft | Ärgernis Elterntaxis- sie blockieren Gehwege und gefährden andere Verkehrsteilnehmer

In Frankfurt gibt es besonders viele Dieselfahrer. 142.000 aller in Frankfurt zugelassenen Autos sind Dieselmotoren. Hinzu kommen tausende Pendler mit Dieselfahrzeugen, die täglich aus Umland in die Stadt kommen. Frankfurt ist die Stadt, die am härtesten von einem Dieselfahrverbot betroffen sind. Wir sind im Rhein-Main-Gebiet unterwegs und wollen von Anwohnern, Pendlern, Handwerkern wissen, was sie über das Verbot, die Automobilindustrie und die Politiker denken.

Giftige Abgase - Die Gefahr im Autoinnenraum 

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In Frankfurt kommt ein Dieselfahrverbot, in Hamburg gibt es bereits eines. Der Grund: Die Städte haben ein Problem mit ihrer Luftqualität - zu hohe Stickstoffdioxid-Werte.  Vor allem alte Dieselfahrzeuge pusten hohe Mengen Stickoxide in die Luft, die mit Sauerstoff zu giftigem Stickstoffdioxid reagieren. Zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten deshalb EU-weite Grenzwerte. Damit sollen die Anwohner von stark befahrenen Straßen geschützt werden. Doch was ist eigentlich mit den Autofahrern selbst? Schließlich fahren die ja direkt durch die Abgaswolken, stehen im Stadtverkehr oft Auspuff an Auspuff. Im Auftrag der "Auto Bild" haben Forscher der Universität Heidelberg die Stickstoffdioxid-Belastung im Autoinnenraum gemessen. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Gier frisst Land – Wie Hessen mit Gewerbegebieten zubetoniert wird

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Gewerbeparks, Neubaugebiete, Straßen – überall in Deutschland wird gebaut. Das freut Wirtschaft und Wohnungssuchende, aber der Boden geht verloren. Jeden Tag verschwindet ein Gebiet, so groß wie 85 Fußballfelder. Dabei erfüllt der Boden wichtige ökologische Funktionen – gerade vor dem Hintergrund des Klimawandels. So steigt etwa durch Flächenversiegelung bei starkem Regen die Überschwemmungsgefahr. Der Sachverständigenrat für Umweltfragen und das Umweltbundesamt kritisieren den Flächenverbrauch deshalb scharf. Die Bundesregierung müsse dringend mehr tun, um den Boden zu schützen. Die wiederum verweist auf Länder und Kommunen. defacto zeigt am Beispiel Amazon bei Bad Hersfeld und am Beispiel Neu-Eichenberg in Nordhessen, in welcher Größenordnung Landfraß in Hessen geschieht und wie die Politik dies sogar fördert.

Unverschuldet Schimmel in der Wohnung – defacto hilft

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Familie Antonopoulou lebt seit vier Jahren in einer Frankfurter Erdgeschosswohnung. Ende 2017 gibt es einen Wasserrohrbruch, die Wohnungswände werden feucht und es bildet sich Schimmel. Die Wohnungsbaugesellschaft reagiert und schickt Handwerker. Allerdings beheben sie die Schäden nicht fachmännisch. Bald darauf bildet sich erneut Schimmel. Über Monate lebt die Familie mit Schimmel in der Wohnung. Das Ehepaar Antonopoulou bekommt Atemwegsbeschwerden, der 23-jährige Sohn einen Hautausschlag. „Jetzt reicht’s!" dachte sich die Familie und schaltet defacto ein. Welche Rechte haben Mieter in einem solchen Fall? Und worauf müssen sie achten? Darüber spricht defacto im Anschluss mit einem Anwalt für Mietrecht.

Ärgernis Elterntaxis- sie blockieren Gehwege und gefährden andere Verkehrsteilnehmer

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Vor genau einem Jahr haben wir zum ersten Mal darüber berichtet: Immer mehr Eltern versuchen ihre Kinder bis vor das Schultor vorzufahren, werden zu regelrechten "Elterntaxis". Dabei haben sie keinerlei Respekt vor der Verkehrsordnung. Damit ihre eigenen Kinder bequem zur Schule kommen, gefährden sie andere Schüler. Seit Jahren kontrolliert die Polizei vor diversen Schulen, dennoch machen die Eltern, was sie wollen. Einige Schulen haben mittlerweile spezielle „Kiss and Go-Parkplätze“ eingeführt, damit sich die Eltern dort von ihren Kindern verabschieden.  Wir wollen wissen: ist die Lage dadurch besser geworden?

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 17.09.2018, 20:15 Uhr