Termine beim Augenarzt, Orthopäden, HNO-Spezialisten oder Hautarzt. Macht es weiterhin einen Unterschied, ob Patienten gesetzlich versichert sind oder privat? Weitere Themen: Salat, Gemüse und Eier vom Bauer nebenan – Solidarische Landwirtschaft im Trend | Ärger mit dem Handyvertrag – "defacto" hilft

Termine zweiter Klasse – Warten Kassenpatienten immer noch so lange auf einen Facharzttermin?

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Termine beim Augenarzt, Orthopäden, HNO-Spezialisten oder Hautarzt. Macht es weiterhin einen Unterschied, ob Patienten gesetzlich versichert sind oder privat? defacto hat den Test gemacht. Wir haben Patienten befragt, unter Zuschauern eine Umfrage gestartet und auch bei Ärzten nachgehakt. Das Ergebnis zeigt, es ist lange noch nicht so, wie es sein sollte und das obwohl es doch mittlerweile eine online-Terminvergabe gibt und neu eingerichtete Servicestellen.

Privat contra Gesetzlich - Auch Ärzte trifft die Zwei-Klassen-Medizin

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Im Durchschnitt kann ein Arzt bei einem Privatpatienten mindestens doppelt so viel abrechnen wie bei einem Kassenpatienten. Ist das gerecht? defacto hat mit zwei Medizinern aus Hessen gesprochen: Der eine ist Orthopäde und betreibt eine Privatpraxis in Frankfurt. Der andere ist Hausarzt in Groß-Gerau und hat zu 90 Prozent Kassenpatienten. Woran krankt ihrer Meinung nach das Gesundheitssystem? Welche Erfahrungen haben sie mit der 2-Klassen-Medizin im Praxisalltag gemacht?

Achtung Satire - Tipps für die Terminvergabe beim Facharzt

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Damit es beim nächsten Mal wirklich mit dem Arzttermin klappt, haben wir ein paar, zugegeben, nicht ganz ernst gemeinte, Vorschläge gesammelt.

Ärger mit dem Handyvertrag – "defacto" hilft

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Michael Vogel aus Sulzbach am Taunus hat seinen Prepaid-Vertrag gekündigt. Das Restguthaben auf seiner Karte möchte er ausbezahlt bekommen. Doch auf seine Nachfragen reagiert das Unternehmen nicht. Erst vier Monate später schickt man ihm einen Antrag auf Guthaben-Auszahlung. Diesen füllt er aus und sendet ihn zurück. Allerdings ohne Erfolg. Stattdessen schickt ihm das Unternehmen noch weitere drei Mal den gleichen Antrag per Post zu. Michael Vogel ist verzweifelt und wendet sich an defacto. "Jetzt reicht’s“ hat sich die Redaktion gedacht und ist der Sache nachgegangen.

Scharfe Kritik an freiwilliger Rückkehrberatung – Ausländerbehörden setzen Flüchtlinge unter Druck

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Statt auf Abschiebungen zu setzen, wollen Behörden Flüchtlinge motivieren lieber freiwillig auszureisen. Als Anreiz wird ihnen eine kleine Starthilfe im Heimatland angeboten. Das könnte eine sinnvolle Sache sein. Doch die Wohlfahrtsverbände schlugen schon vor Monaten Alarm: die Beratung sei mancherorts nicht freiwillig, sondern mit viel Druck verbunden. "Hier im Landkreis werden Flüchtlinge nicht nur ein Mal zur Rückkehrberatung eingeladen, sondern teilweise zehn, elf oder zwölf Mal", kritisiert Julia Störmer von der Marburger Diakonie im Interview mit "defacto". Auch der afghanische Journalist Ramin Mohabat erhebt schwere Vorwürfe. "Das war keine freiwillige Rückkehrberatung, wenn wir nicht dorthin gegangen wären, dann hätten sie unsere Ausweise nicht verlängert", schildert er seinen Eindruck von den Rückkehrberatungen in Hofheim. 

Salat, Gemüse und Eier vom Bauer nebenan – Solidarische Landwirtschaft im Trend

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Eine Landwirtschaft, die vielfältig und nachhaltig ist - zu einem vernünftigen Preis. Das ist das Credo der „solidarischen Landwirtschaft“. Immer mehr hessische Bauern entdecken dieses Prinzip für sich. Statt ihre Produkte in einen globalen Kreislauf zu bringen, gründen sie ein eigenes System. Mit ihren Kunden schließen sie am Anfang des Jahres einen Vertrag ab. Monatlich erhalten die Landwirte so einen fixen finanziellen Betrag, im Gegenzug erhalten die Kunden das ganze Jahr hindurch frisches, regionales Obst und Gemüse. So profitieren beide Seiten: die Konsumenten wissen, wo ihre Produkte herkommen und die Bauern haben eine stabile finanzielle Absicherung.

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 29.01.2018, 20:15 Uhr