Selina Rust ist 31 Jahre alt und fragt nach: Muss sie sich Sorgen um ihr Einkommen im Alter machen? Weitere Themen: Park and Ride im Rhein-Main-Gebiet | So arbeitet die Leitzentrale der Bahn 

Reicht die Rente?  Warum junge Menschen Angst vor Altersarmut haben

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Rente
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defacto-Reporterin Selina Rust ist 31 Jahre alt, berufstätig und hat sich bisher keine Gedanken darüber gemacht, wie viel Geld sie im Alter wirklich braucht. "Das Rentenalter ist doch noch so weit weg", dachte sie lange. Doch rund um die aktuellen Diskussionen um die Rente kamen dann die Sorgen auf. Wird die Rente reichen, um im Alter über die Runden zu kommen? Ist es genug, sich nur auf die gesetzliche Rente zu verlassen? Was braucht es, um wirklich abgesichert zu sein?

Darüber redet sie mit den Menschen in Hessen. Zum Beispiel mit denen, die im Alter genug Geld haben. Norbert Kern aus Dietzenbach hat gut verdient, und konnte so einiges zurück legen. Er hat gespart, angelegt, Immobilien gekauft. Heute, als Rentner, muss er sich keine Sorgen mehr machen, es geht ihm gut.

Aber unsere Reporterin spricht auch mit Menschen, die im Alter arm sind. So wie Marie-Luise Stoll aus Offenbach. Jahrelang hat sie in einer Arztpraxis gearbeitet und abends zusätzlich geputzt. Als alleinerziehende Mutter ging das nur in Teilzeit. Heute kann sie von ihrer Rente alleine nicht leben und ist zusätzlich auf Grundsicherung angewiesen. Jede Woche geht sie zur Tafel, um über die Runden zu kommen.

Nur zwei Extreme? Selina Rust spricht mit den Hessen über ihre Sorgen, ihre Ängste, ihre Wut - aber auch über gute Vorsorge. Dass es einem im Alter gut geht, darum muss man sich jetzt schon kümmern, merkt sie. Auch wenn die Rente noch so weit weg erscheint.

Kein Platz fürs Auto – Wieso Park and Ride im Rhein-Main-Gebiet nicht funktioniert

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Auf der Anzeige einer Park-and-Ride-Anlege wird das Wort "Besetzt" angezeigt.
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Bahn statt Auto für die Fahrt zum Job in Frankfurt. Viele Pendler, die mit dem Auto nach Frankfurt zur Arbeit fahren, würden ihre Autos gerne stehen lassen und mit der Bahn weiterfahren. Das klappt aber häufig nicht, weil es entweder kein entsprechendes Park+Ride-Angebot an der Strecke gibt oder der vorhandene Parkplatz zu den Hauptverkehrszeiten belegt ist. defacto hat sich auf Spurensuche begeben, wie es im Rhein-Main-Gebiet um die Park and Ride Plätze bestellt ist.

Das Straßburger Modell – Wie öffentlicher Nahverkehr gelingen kann

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defacto - 19.11.2019
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Nur wenige Schritte hinter der französischen Grenze gibt es ein Verkehrskonzept, von dem deutsche Städte einiges lernen können. In Straßburg hat die Stadt bereits vor einigen Jahren den öffentlichen Nahverkehr neu gedacht. Moderner öffentlicher Verkehr statt Fahrverboten, günstige Park-and-Ride-Tickets statt Abzocke. Und die Unternehmen zahlen eine Verkehrsabgabe. Dafür müssen sie für ihre Mitarbeiter und Kunden viel weniger Parkplätze vorhalten als in anderen Städten. Das Modell löst sicher nicht alle Verkehrsprobleme, aber die Richtung stimmt. defacto hat sich in Straßburg umgeschaut.

Zugausfälle, Umleitungen, Baustellen – Wie die Leitzentrale der Bahn versucht das Chaos zu organisieren

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defacto - 19.11.2019
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Die Deutsche Bahn soll bis 2030 doppelt so viele Menschen transportieren und mehr Güter auf die Schiene bekommen. So die Hausaufgabe der Politik, die die Bahn als Klimaretter auserkoren hat. Kann das gelingen? Wo es schon jetzt an allen Ecken und Enden hakt? Jeder vierte Zug ist verspätet, ausgefallene Züge sind da noch nicht mal mitgerechnet. Viele Züge und auch Strecken sind schon heute mehr als ausgelastet. defacto guckt hinter die sonst verschlossene Türen: die Verkehrsleitzentrale in Frankfurt Nähe des Hauptbahnhofs regelt den Fernverkehr durch ganz Deutschland.  Regelmäßig gibt es Probleme: Baustellen, Netzstörungen, Unwetter Personen im Gleis, etc. Bewältigt werden sie von den Disponenten/Netzwerkkoordniatoren – in der Fernverkehrszentrale. Sie entscheiden ob wir abends pünktlich nach Hause kommen.

Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 18.11.2019, 20:15 Uhr