Der Abrechnungsbetrug von Medizinern ist zu einem großen Problem für das Gesundheitswesen geworden. Nach der letzten Statistik für den Zeitraum 2016/2017 hat es mehr als 3.300 Strafanzeigen in Deutschland gegen Ärzte gegeben - ein rekordverdächtiger Wert.

Bangen um die bezahlbare Wohnung – Mieter in Wetzlar in Sorge

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Defacto vom 28.10.2019
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Bezahlbarer Wohnraum wird immer mehr zum Problem. Und gerade in dieser Zeit, kündigt die Firma Bosch an, rund 1000 ehemalige Buderus-Werkswohnungen in Wetzlar und Lollar in einem Bieterverfahren zu verkaufen. Die Angst der Mieter: Ein Immobilienhai könnte den Zuschlag bekommen und die Wohnungen luxussanieren. Das würde für rund 2500 Mieter bedeuten, dass sie den Ort, der jahrzehntelang ihr zu Hause war, verlassen müssten. defacto hat sie besucht.

Möblierte Mikroappartments – Viel Geld für wenig Platz

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Defacto vom 28.10.2019
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In Frankfurt ist der Mietmarkt so dramatisch, dass teilweise sogar Besserverdiener keinen bezahlbaren Wohnraum mehr finden. Und wenn, dann handelt es sich um sogenannte Mikro-Appartements. Immer mehr Bauherren gehen dazu über, diese möblierten Einzimmer-Wohnungen zu bauen und so die höchste Rendite zu erzielen. Eine Rechnung, die bislang aufgeht, aber eben nicht für Wohnungssuchende.

Kampf gegen zu hohe Preise – Wie Frankfurt der Zweckentfremdung von Wohnraum entgegentreten will

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Defacto vom 28.10.2019
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Rund 3.000 solcher "Wohnen-auf-Zeit"-Apartments werden laut dem Frankfurter Planungsdezernenten Mike Josef (SPD) derzeit illegal vermietet. Wie er dagegen vorgehen will, hat er defacto gegenüber erläutert.

Patientenquittung als Kontrolle - Wie gesetzlich Versicherte ihre Arztrechnungen überprüfen können

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Privat-versicherte Patienten erhalten die erbrachten Arzt-Leistungen generell aufgeschlüsselt. Und seit einigen Jahren können auch gesetzlich-Versicherte die Abrechnungen ihrer Ärzte überprüfen. Mit Hilfe der Patientenquittung. Aber ist das überhaupt allgemein bekannt? defacto hat sich in Hessen umgehört.

Betrüger in Weiß - Wie Ärzte bei Abrechnungen tricksen

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Defacto vom 28.10.2019
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Eine Reha-Klinik verlangt Geld für eine Wassertherapie - die allerdings nie stattgefunden hat. Ein Gastroenterologe rechnet ein Anästhesie-Medikament doppelt ab - bei mehr als 3.000 Patienten. Solche und ähnliche Beispiele hat es in den vergangenen Jahren zuhauf in Deutschland gegeben. Der Abrechnungsbetrug von Medizinern ist zu einem großen Problem für das Gesundheitswesen geworden. Laut GKV, dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen, nimmt die Zahl der Fälle zu. Nach der letzten Statistik für den Zeitraum 2016/2017 hat es mehr als 3.300 Strafanzeigen in Deutschland gegen Ärzte gegeben, ein rekordverdächtiger Wert. Seit 2016 sind Krankenkassen gesetzlich verpflichtet, eigene Teams zu bilden, um falschen Abrechnungen auf die Spur zu kommen. Immerhin: Bei der Strafverfolgung marschiert Hessen voran, dank einer Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft, die sich auf Delikte im Gesundheitswesen spezialisiert hat. Besonders ärgerlich ist für die Ermittler ein Fall aus Darmstadt. Der Mediziner  wurde im vergangenen Jahr wegen Abrechnungsbetrugs verurteilt. Die Approbation wurde ihm von Behörden entzogen trotzdem darf er weiter praktizieren.

Zu arm, um Rechnungen zu bezahlen – Zahl der Stromsperren steigt

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Rund 330 000 Haushalten wurde 2017 bundesweit der Strom abgestellt. Allein in Hessen gab es rund 35 000 Sperrungen, Tendenz steigend. Damit liegt Hessen weit über dem Bundesdurchschnitt. Häufiger Grund für die Sperrungen ist, dass die Nutzer die steigenden Kosten nicht mehr bezahlen können. Der Caritasverband plädiert deshalb für eine Anhebung des Hartz IV-Satzes. Auch Grüne und Linke fordern Maßnahmen zur Vermeidung von Energiearmut. Keinen Strom zu haben bedeutet einen massiven Einschnitt in die Lebensqualität. Betroffene können nicht mehr kochen, nicht mehr Lebensmittel kühlen und haben auch kein Licht mehr. Zudem treiben die Stromsperren die Betroffenen oft noch tiefer in die Schuldenfalle. defacto hat mit einer Betroffenen gesprochen.

Ewiges Licht - Eon lässt toten Kunden nicht kündigen

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Defacto vom 28.10.2019
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Endlich ist das Leben, ewig währt der Stromliefervertrag: Diese Erfahrung macht derzeit eine Familie aus Kirchdorf. Seit Opa Heinrich im Juli 2018 gestorben ist, versuchen seine Angehörigen verzweifelt die Verbindung zu Eon zu kappen.

Kein Krankengeld trotz Krankschreibung – defacto hilft

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Nach einem komplizierten Fußbruch ist die Krankenschwester Bettina Degenhardt aus Bad Emstal viele Monate krankgeschrieben. Ab der 78. Woche zahlt die Krankenkasse kein Krankengeld mehr, da ab dann das Arbeitsamt zuständig. So ist es gesetzlich geregelt. Zwei Tage bevor ihre Krankschreibung ausläuft und sie wieder arbeiten gehen möchte, passiert es. Bettina Degenhardt stürzt und zieht sich schwere innere Verletzungen zu. Es kommt zu einer erneuten Krankschreibung. Eigentlich müsste nun weiterhin Krankengeld gezahlt werden, denkt sie sich. Doch weit gefehlt. Weder die Krankenkasse noch das Arbeitsamt wollen zahlen. Da Bettina Degenhardt nicht mehr weiter weiß, schaltet sie defacto ein.

Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 28.10.2019 20.15Uhr