Es ist ein Szenario, das sich kein Patient wünscht: Statt in der Klinik zu genesen, wird man dort vom Personal mit der Grippe angesteckt. Unwahrscheinlich ist das nicht, denn viele Krankenhaus-Ärzte in Hessen lassen sich nicht impfen. Das zeigt eine exklusive Umfrage, die "defacto" in fast allen Krankenhäusern und Kliniken des Landes durchgeführt hat. Weitere Themen: Bädersterben – Warum immer mehr Kinder nicht schwimmen können | Unterwegs mit der AfD - Wie bereiten sich die neuen Abgeordneten auf ihre Aufgabe vor? | Vergeblicher Kampf um wichtige Operation – jetzt reichts | Auf der Lauer – "defacto" macht den Selbsttest als Jäger

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In manchen Krankenhäusern ist die Impfquote erschreckend niedrig. Etliche andere Einrichtungen wissen nicht einmal, ob ihre Pfleger, Krankenschwestern und Ärzte überhaupt gegen Influenza geimpft sind. Und das obwohl gerade im vergangenen Winter die Grippe so heftig gewütet hat wie seit über einem Jahrzehnt nicht mehr. Wäre es da nicht besser, eine Impfpflicht für Mediziner einzuführen? Auch das haben wir Hessens Krankenhäuser gefragt. Die Antworten: erstaunlich.

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Bädersterben – Warum immer mehr Kinder nicht schwimmen können

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Julia Martinsohn und Sonja Beyer aus Baunatal sind ehrenamtliche Schwimmlehrerinnen. Mit Kindern üben sie Herausforderungen wie 25 Meter schwimmen, vom Beckenrand springen oder nach einem Ring tauchen. Doch viele Kinder seien damit bereits überfordert, beobachten die beiden. Die motorische Entwicklung ginge immer mehr zurück, außerdem würden die Kinder zu spät ans Wasser gewöhnt, kritisieren die Schwimmlehrerinnen. Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, DLRG, schlägt Alarm. Laut einer Umfrage sind fast 60 Prozent der Zehnjährigen keine sicheren Schwimmer. Von 2007 bis 2015 wurden in Hessen nach Angaben der DLRG 46 Bäder geschlossen. "defacto" geht den Gründen des Schwimmbad-Sterbens und der daraus resultierenden Gefahr nach.

Unterwegs mit der AfD - Wie bereiten sich die neuen Abgeordneten auf ihre Aufgabe vor?

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Bei der hessischen Landtagswahl war ein großer Gewinner die AfD. Landesweit kam sie auf 13,1 Prozent der Stimmen. defacto wollte wissen: wie bereiten sich die neuen Abgeordneten auf ihre Aufgabe vor? Fünf von ihnen hatte defacto für ein Interview angefragt, zugesagt hat Bernd Vohl, 67 Jahre, Rentner. Er konnte in Neu-Isenburg 11,7 Prozent der Stimmen holen. Den ehemaligen Gastwirt hat defacto-Reporter Franco Foraci einen Tag lang begleitet und auch versucht mit AfD-Wählern in Kontakt zu treten.

Vergeblicher Kampf um wichtige Operation – jetzt reichts

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Nadine Fischer aus Eschwege ist mit 41 Jahren so schwer an Multipler Sklerose erkrankt, dass die ehemalige Justizangestellte ihren Job nicht mehr ausführen kann. Seit zehn Jahren nimmt sie täglich schwere Medikamente. Darunter auch eine Spritze, welche die gefährlichen Schübe der Multiplen Sklerose eindämmen sollte. Doch spritzen kann sie nun nicht mehr, denn sie leidet mittlerweile zusätzlich an einer weiteren Krankheit, dem Lipödem, einer Fettverteilstörung. Diese macht das Spritzen zur Lebensgefahr. Nur eine Operation könnte jetzt noch helfen, doch die will die Krankenkasse nicht bezahlen. jetzt reichts. defacto hat zu dem Fall recherchiert und bespricht ihn zusätzlich mit einem Experten.

Auf der Lauer – "defacto" macht den Selbsttest als Jäger

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Knapp 60 Kilogramm Fleisch essen wir Deutschen pro Kopf pro Jahr. Aber ein Tier selbst zu töten, das können sich die wenigsten vorstellen. defacto hat einen Selbstversuch gemacht und sich mit einer Jägerin zur Jagd verabredet. Welche Gedanken gehen einem bei der Jagd durch den Kopf? Wie fühlt es sich an, im Wald auf Tiere zu lauern? Und isst man danach bewusster Fleisch?

Moderation: Robert Hübner

Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 05.11.2018, 20:15 Uhr