Über Jahre haben Feuerwehren PFC beim Löschen verwendet. Bei PFC handelt es sich um per- und polyfluorierte Chemikalien. Sie sind gesundheitsschädlich. Einmal in Böden eingesickert, können sich die Chemikalien über das Grundwasser verbreiten.

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Ein riesiger Berg der giftigen Erde lagert derzeit auf dem Frankfurter Flughafen. Erde, die für den Bau des Terminal 3 ausgehoben wurde. Aber nicht nur dort finden sich die krebserregenden Stoffe. Sie stecken auch in Outdoor-Kleidung, Sofabezügen, Backpapier. Sie sind biologisch kaum abbaubar und stehen im Verdacht, Hoden- und Nierenkrebs zu fördern sowie die Fruchtbarkeit negativ zu beeinflussen.

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Reizthema Wolf – Wie Schutzmaßnahmen die Existenz der Tierhalter bedrohen  

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Hessens Weidetierhalter sind besorgt über den Vormarsch des Wolfes. Sie haben nicht nur Angst, dass er ihre Tiere auffrisst, sondern auch ihre finanziellen Rücklagen. Deshalb haben sie sogar schon vor dem Hessischen Landtag demonstriert. Denn sie müssen ihre Weiden ausreichend vor Wölfen schützen, wenn sie im Falle eines Wolfrisses Ansprüche geltend machen wollen. Bedeutet: Ein Schutzzaun muss her. Der ist teuer und für Zuschüsse vom Land müssen diverse bürokratische Hürden genommen werden. Zu langwierig und kompliziert, vor allem für die vielen hessischen Tierhalter, die ihre Zucht als Hobby betreiben. Gerade ihnen kann diese Regelung finanziell das Genick brechen. So wie Rinderzüchter Bernd Sälzer aus Wolfhagen-Istha. Ein Wolfsschutzzaun für seine Herde kostet 11.000 Euro. Das Land würde gerade mal 440 Euro dazugeben. Bei dieser Rechnung bleibt ihm eigentlich nur die Betriebsaufgabe. So geht es vielen Tierhaltern. Sie fühlen sich von der Landesregierung allein gelassen. Wenn die den Wolf in Hessen haben wolle, müsse sie sich auch angemessen am Schutz vor ihm beteiligen.

Keine Betreuung – kein Job – Hortplatzmangel in Hessen

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Dieser Tage verschicken die Städte die Zu- und Absagen für die Hortplätze, und die Sorge der Eltern ist groß, ob das eigene Kind eine Betreuung findet. Ansonsten müssten sie bis zur Einschulung im Sommer eine private Betreuung suchen, Teilzeitarbeit beantragen oder schlimmstenfalls den Job aufgeben und das Kind nachmittags nach der Schule selbst betreuen. Insbesondere in Städten wie Frankfurt sind die Betreuungsplätze für Kinder über 6 Jahren knapp. Obwohl Eltern seit Jahren dagegen protestieren, kommen die Verantwortlichen mit dem Ausbau der Angebote nur langsam voran.

Mülltourismus - Wie Königstein zum Eldorado für Sperrmüllsammler wird

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Schnäppchen machen beim Sperrmüll - das ist der Spaß und die Hoffnung vieler Hobbysammler, wenn sie am Abend vorher durch die Straßen des schmucken Taunusstädtchens ziehen und nach Brauchbarem suchen. Doch längst haben sie Konkurrenz aus Osteuropa bekommen. Mit Kleintransportern rücken sie scharenweise an und nehmen alles mit, was man zu Geld machen kann. Stichwort Zweitverwertung. Doch in Königstein, wo selbst der Müll wertvoll ist, gibt es Ärger. Die einen wollen keine festen Sammeltermine mehr, um Chaos zu vermeiden - so auch der Bürgermeister. Die anderen wollen aus Gründen der Nachhaltigkeit daran festhalten.

Jetzt reicht’s: Krankenkasse lehnt Beinprothese ab

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Michael Staubach aus Lauterbach hatte vor gut zwei Jahren einen Arbeitsunfall mit seinem LKW. Während der Fahrt wurde er plötzlich ohnmächtig, kam ins Schleudern und landete im Graben. Erst nach zwei Tagen fand man ihn in seinem LKW – bewusstlos. Wie sich im Krankenhaus herausstellte, litt Michael Staubach an einer Blutvergiftung, die bereits weit fortgeschritten war. Die Folge: Der linke Oberschenkel musste amputiert werden. Mühsam lernt er in einer Anschluss-Reha das Laufen mit einer einfachen Prothese. Die wird ihm zu Hause zum Verhängnis: Als er mit der Prothese die Treppen hinunterläuft, stürzt er und bricht sich sein gesundes Bein schwer. Nach der Behandlung stellt er bei seiner Krankenkasse einen Antrag auf eine neue, bessere Prothese. Doch die lehnt ab. Jetzt reicht’s.

Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 10.02.2020, 20:15 Uhr