Ab Montag gilt sie hessenweit, die Maskenpflicht im Nahverkehr und in Geschäften. Damit soll zusätzlich zum Mindestabstand von 1,50 Meter noch mehr Schutz gewährleistet werden. Bad Homburg am Taunus geht noch einen Schritt weiter. Dort muss man nun auch draußen in einer der wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt eine Maske tragen.

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Doch welche Maske schützt wie gut? Wer stellt solche Masken eigentlich her? Und wie reagieren die Bürger in Hessen auf die Maßnahme? "defacto" hat sich in an verschiedenen Orten umgeschaut.

Versorgung der Ärmsten in der Krise – Wie ist die Lage der Tafeln hessenweit?

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Die Tafeln in Hessen rechnen künftig mit mehr Bedürftigen. Denn durch die aktuelle Krise stehen immer mehr Menschen am Rande ihrer Existenz. Dennoch haben noch mehr als die Hälfte der hessischen Tafeln geschlossen. Viele Ehrenamtliche sind selbst Teil einer Risikogruppe und viele Tafeln können außerdem die Hygienestandards nicht gewährleisten. Anders sieht es beispielsweise in Offenbach und Ginsheim-Gustavsburg aus. Die beiden Tafeln hatten durchgehend geöffnet und zeigen, wie Tafeln in der Corona-Zeit funktionieren können. Und auch die Langener Tafel macht Mut: Sie eröffnet am 04. Mai mit neuen Hygienemaßnahmen.

Gewinner durch Corona – Wer von der Krise profitiert

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Die Regeln zur Eindämmung des Corona-Virus haben unseren Alltag nachhaltig verändert, sei es im Bereich der sozialen Beziehungen oder der Arbeit. Viele Betriebe mussten schließen oder ihre Produktion herunterfahren, doch in manchen Branchen wächst die Nachfrage, manche Firmen können kaum die steigende Zahl von Aufträgen abarbeiten, die sie durch die Corona-Krise erhalten. "defacto" hat eine Spezial-Reinigungsfirma und einen Tiefkühlheimlieferservice bei der Arbeit begleitet. Die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen ist derzeit enorm. Doch selbst diese scheinbaren Gewinner der Krise können sich darüber nicht wirklich freuen. Obwohl ihre Umsätze steigen, erfüllen die Folgen der Pandemie auch sie mit Sorge.

Mordfall Lübcke – Mutmaßlicher Helfer war schon als Jugendlicher gewalttätig und rechtsextrem

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Markus H.
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Markus H., Stephan E.s mutmaßlicher Helfer beim Mord am Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, ist schon als Jugendlicher durch rechtsextreme Aktivitäten aufgefallen – das haben Recherchen von "defacto" und "hr-iNFO" ergeben. Markus H. ist dabei auch polizeilich aufgefallen. So durchsuchte die Polizei 1994 H.s Wohnung im nordhessischen Fuldatal, nachdem es dort zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen war. Zusammen mit zwei Kameraden aus der rechtsextremen Szene hatte Markus H. so laut rechtsextreme Musik und Platten mit Reden Adolf Hitlers abgespielt, dass dies Nachbarn in der Siedlung auf den Plan rief. Eine Beschwerde an der Wohnungstür eskalierte: Es kam zu Handgreiflichkeiten mit den Neonazis. Auch soll Markus H. Anfang der 90er Jahre in einer Straftat einer Bushaltestelle verwickelt gewesen sein, als eine Gruppe Rechter auf einen 17-Jährigen Jugendlichen eingeprügelt hatte.

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Zeuge Lübcke-Mord
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Enge Zimmer, schäbige Gemeinschaftsküchen – Unter welchen Zuständen wohnungslose Bürger in Frankfurt untergebracht werden

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Enge Zimmer, spartanische Ausstattung, schäbige Gemeinschaftsküchen. Rund 8000 Bürger müssen in Frankfurt übergangsweise untergebracht werden. Der Grund: Mangel an sozialem Wohnraum. Die Stadt ist zur Unterbringung verpflichtet, um die Bürger vor Wohnungslosigkeit zu schützen. In ihrer Not greift sie zum Teil auf fragwürdige Hotels und Wohnheime zurück. So sind bei einem Wohnheim seit Monaten Fensterscheiben und die Eingangstür kaputt. Unhaltbare Zustände, und das, obwohl der Betreiber dort für ein Zimmer über 900 Euro im Monat kassiert. Zuständig für die Vermittlung und die Kontrolle dieser Unterkünfte ist der "Evangelische Verein für Wohnraumhilfe". Was ist das für ein Verein? Beim Versuch, mehr über seine Arbeit herauszufinden, stoßen die Reporter auf einige Hürden.


Moderation: Robert Hübner
Sendung: hr-fernsehen, "defacto", 27.04.2020, 20:15 Uhr